180 Grad Meer Sarah Kuttner
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Die unbesiegbare Wut in einem oder „180 Grad Meer“

Sarah Kuttner hat mal wieder ein Buch für junge Leute geschrieben. Das ist nicht ungewöhnlich, das tut sie eben so neben dem Moderieren von flippigen Fernsehshows auf kleinen Randsendern, die „intelligentes und unterhaltendes Fernsehen für die Menschen zwischen 25 bis 49 Jahren“ machen. Um die Lesereise nach Veröffentlichung des neuen Buchs kommt sie dabei auch nicht herum: Die ersten drei Lesungen fetzen ihr noch, dann wird es etwas schwieriger und ihr eigenes Buch beginnt sie, nach Lesung Nummer 10 zu langweilen. Ich hatte großes Glück, denn am Februar begann ihre Lesereise in Chemnitz und ich war sozusagen bei der Generalprobe für alle anderen Lesungen dabei. Dementsprechend war es manchmal holprig, aber immer sehr kurzweilig. Aber in diesem Artikel geht es nicht um Sarah Kuttners Disziplin Lesungen durchzuziehen; die hat sie nicht. Mir geht es um ihr am vergangenen Silvester veröffentlichtes Buch „180 Grad Meer“.