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Das Buchfestival Zürich liest ´16 in 6 Listen (Anzeige)

Vom 26. Bis 30. Oktober war das Buchfestival „Zürich liest ´16“. Ich war eine der fünf offiziellen Blogger*innen, die das Festival offiziell begleiten durften und habe in den 5 Tagen meiner Reise richtig viel erlebt. Ein Prosabericht darüber, wäre aber viel zu lang – sicher etwa 10 Seiten und deshalb habe ich für dich meine Eindrücke anhand von 6 Listen gesammelt und geordnet:

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Oh Schimmi – Ein affengeiles Buch von Teresa Präauer

Erwachsenwerden ist nicht leicht. Auch für mich war das nicht immer einfach. Als Teenager hatte ich keine Lust auf die Welt und ganz besonders nicht auf andere Menschen, lieber habe ich in meiner eigenen Welt gelebt. Da hatte ich meine Ruhe und ich konnte sein, wer ich wollte. Es hat ein paar Jahre gedauert bis sich dieser Zustand bei mir gebessert hatte. Hingegen bei Schimmi aus dem neuen Roman „Oh Schimmi“ von Teresa Präauer wird sich noch auf lange Zeit nichts verbessern.

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„Zürich liest 2016“ – ein Lesefestival mit Pyjamaparty auf dem Hotelflur (Anzeige)

Hier und da bekommt man unter dem Hastag #zl16 schon eine kleine Ahnung von dem, was mich Ende Oktober erwarten wird. Bilder von Eierkuchen in der Pause sind zu sehen, kryptische Tweets zu lesen und Landkarten mit Zürich-Fähnchen zu bestaunen. Es ist ein bisschen wie in den Tagen meiner Kindheit, als ich in freudiger Erwartung auf meinen Geburtstag (der übrigens ebenfalls im Oktober ist) versucht habe herauszubekommen, welche Geschenke mich wohl erwarten und schon mal in sämtlichen Schränken der Wohnung nachgeschaut habe. Beim Durchlesen des Programms für „Zürich liest 2016“ war ich genauso aufgeregt wie damals, wenn ich dann doch mal ein Geschenk vorzeitig gefunden habe.

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Dada Almanach: Vom Aberwitz ästhetischer Contradiction (Manesse Verlag)

Mein erstes Mal Dada habe ich im Alter von 17 Jahren erlebt und wie so oft im Leben bleibt das erste Mal von irgendwas einem besonders im Gehirn kleben. Lustigerweise war dieses Erlebnis in einem eher staubig-langweiligen Umfeld, denn es war zu meiner Abiturzeit – 11. Klasse. Es war der Deutschunterricht, die Stunde hatte eigentlich nicht wirklich begonnen, die Lehrerin hatte den Unterricht nicht wie sonst mit austauschbaren Phrasen der Begrüßung eröffnet. Sie stand einfach auf und schrie ganz laut „JOLIFANTO bambla ô falli bambla“. Damals vermutete ich, dass der Wahnsinn statt nur in meiner Familie und bei mir nun auch endlich in der Schule angekommen war.

Kafi Freitag
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Kafi Freitag oder Antworten für das Leben

Es gibt immer etwas, worüber gegrübelt werden kann. In meinem Leben gab es bisher noch keine Zeit, in welcher ich ganz und gar sorgenfrei war. Ein kleiner Riss im sonst glatten Alltag war da immer, wird da wohl immer sein. Bald werde ich mit meinem Freund zusammenziehen. Das ist eine wunderschöne Sache und ich freue mich darauf riesig. Ich hoffe inbrünstig, dass das klappt und wir uns auch in Zukunft ertragen können.

Freedom Bar - David Bielmann
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Freedom Bar von D. Bielmann: Der Ausbruch aus dem Alltag

Mein Leben ist langweilig, zumindest ist das manchmal so. Dann bin ich gefangen in Endlosschleifen: Der Wecker klingelt, das Teewasser kocht, der Dieselmotor meines Autos springt an und dann bin ich auf Arbeit. Was mache ich da? Und für wen verschwende ich gerade meine Lebenszeit? Fragen, auf die ich nur bedingt eine Antwort geben kann. Und dir wird es wohl ähnlich gehen, auch du hast keine Antworten. Schule, Studium, Arbeit – die Wiederholung ist der ständige Begleiter der Neuzeit. Aber jetzt verkläre ich romantisch, im Mittelalter war es für den gewöhnlichen Hans-Pampel auch nicht besser. David Bielmann erzählt in seinem Buch „Freedom Bar“ von gewöhnlichen Menschen, die auch bei mir um die Ecke leben könnten. Eigentlich vergeht der Alltag schleichend, aber dann passiert plötzlich irgendwas und die ganze Welt ist ein bisschen anders.