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Die Trotzigen von Boris Schumatsky (Die Welt war nicht immer so wie heute)

Ich habe nicht viel zu tun mit dem Kommunismus, selbst dem real existierenden Sozialismus bin ich knapp entgangen. Als ich im Oktober 1990 geboren wurde, war der ganze Spuk vorbei und Deutschland war offiziell wiedervereinigt. Ich kenne die DDR und ihre Umbruchszeit aus den Erzählungen meiner Eltern und ich weiß, dass definitiv niemand in der Planwirtschaft hungern musste. Auch ich habe, als ich in der zehnten Klasse und im Geschichtslehrplan die DDR an der Reihe war, meine Eltern mit bescheuerten Fragen genervt: Was war wirklich dran an der Bananensache? Was habt ihr mitbekommen von der Stasi? Wie fühlte sich das an?

Juli Zeh Nachts sind das Tiere
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Ist Juli Zeh eine anstrengende Intellektuelle, die sowieso immer alles besserweiß?

So wie Juli Zeh die Gemüter provoziert in ihren Texten, möchte ich auch heute euch provozieren. Ich weiß nicht, wer sich wirklich schon mit den Büchern von Juli Zeh auseinandergesetzt hat oder wer Juli Zeh überhaupt kennt. Vor ein paar Tagen habe ich ein persönliches Experiment gewagt und endlich mal ein Buch von Frau Zeh gelesen. Meine Wahl fiel auf „Nachts sind das Tiere“, es erschien im September 2014.

Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent Philipp Ther
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Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent von Philipp Ther

Die Mauer steht schon seit über 25 Jahren nicht mehr, der Kommunismus ist zusammengebrochen und in allen Ländern spielt die Liberalisierung eine mehr oder weniger große Rolle. Doch was macht der Neoliberalismus mit uns? Mit unserer Wirtschaft? Mit der Arbeit? Mit den Menschen? Das sind wohl Fragen, die man sich nicht alltäglich stellt. Dennoch sind es interessante Fragen und ich verspreche die Antworten sind mitunter noch viel spannender.