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Aus dem Leben einer Leserin: Februar 2017

Das wahre Leben

Mein Februar war wirklich monoton. An der Uni war Prüfungsphase und ich habe mich dieses Semester für 8 Prüfungen angemeldet. Das ist eigentlich so vorgesehen im Studienplan, wenn man nach Regelstudienzeit studieren möchte, wie ich. Im Nachhinein bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es eine gute Idee war, an allen 8 Prüfungen teilzunehmen. Das waren übrigens Prüfungen in den Fächern Kommunikation, Data Mining (Buzzword Big Data), Database Marketing (Grundlagen Datenbanken), Marketing-Mix (Marketinginstrumente), Marktforschung & Konsumentenverhalten, Einführung in die Medienpsychologie, Marketingkommunikation und im Statistikprogramm SPSS.

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Experiment unter der Glaskuppel: Die Terranauten von T.C. Boyle

Es gibt Autoren, die schaffen nahezu Unmögliches oder zumindest ein kleines Wunder. T.C. Boyle ist so ein Autor, der mit seinen Worten etwas in seinen Lesern auslöst. So hat er beispielsweise meinen Bloggerfreund den Kaffeehaussitzer aus einer mehrjährigen Lesepause herausgeholfen: „Heute kommt es mir kaum vorstellbar vor, aber es gab einmal eine Zeit, in der ich jahrelang fast kein einziges Buch gelesen habe. In der ich beinahe die Freude am Lesen verloren hätte. Es ist schon ein Weilchen her, aber ich habe nie vergessen, welchem Autor ich es verdanke, aus dieser buchlosen Zeit wieder herausgefunden zu haben. Es war T.C. Boyle mit seinen wunderbaren Werken „Wassermusik“ und „Grün ist die Hoffnung“.“

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BELLA triste – Zeitschrift für junge Literatur

Wenn man aufmerksam ist, kann man überall kleine und meist gut designte Literaturzeitschriften entdecken. Am besten geht das übrigens in den großen Buchläden an Bahnhöfen, habe ich festgestellt. „BELLA triste“ ist eine dieser Zeitschriften, die ich auf einer meiner Reisen entdeckt habe. Soweit ich mich noch erinnere, war ich vor etwa 5 Jahren beruflich unterwegs und habe in Leipzig am Hauptbahnhof ein Exemplar gekauft.

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Die Vegetarierin von Han Kang – Eine Rezension

Jetzt sind über 5 Jahre seit meiner vegetarischen Episode vergangen und ich frage mich manchmal, was genau diesen Schritt bei mir ausgelöst hat. Traumatische Videos aus der Massentierhaltung? Zeitungsartikel? Meine Kommilitonen? – Diese eher nicht, dort gab es keinen einzigen Vegetarier. Ich weiß es nicht. Yong-Hye ist die Protagonistin aus „Die Vegetarierin“ von der südkoreanischen Autorin Han Kang. Ähnlich wie ich isst sie über Nacht kein Fleisch mehr, aber in Gegensatz zu mir, hat sie zumindest einen Grund.

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Das Umgehen der Orte von Fabian Hischmann – Rezension

Lisa ist ein Eskimokind.

Der zweite Roman, „Das Umgehen der Orte“, von Fabian Hischmann beginnt mit Lisa. 2004 ist Lisa ein kleines Mädchen, dass einfach nicht friert und deshalb eigentlich ihren Anorak nicht anziehen möchte, es aber doch tut, weil der Vater sonst Ärger mit der Mutter bekommt. Lisa ist schließlich so etwas wie ein Eskimokind. Einige Wochen später findet Lisa ihren Vater tot auf der Toilette. Zunächst könnte man vermuten, dass er Selbstmord begangen und sich absichtlich erhängt hat, wenig später muss man aber feststellen, dass der Vater einfach eine etwas exotischere Form der Selbstbefriedigung gewählt hat, die am Ende schiefging.

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Aus dem Leben einer Leserin: Januar 2017

Das wahre Leben

Die Prüfungszeit an der TU Chemnitz, wo ich studiere, ist im Februar. Das bedeutet für mich im Januar vor allem eines: Anfangen mit der Prüfungsvorbereitung. Der Gedanke, dass ich eigentlich lernen müsste, begleitet mich also ständig. Der Monat vor den Prüfungen ist für mich meist noch anstrengender als die eigentliche Prüfungszeit, weil ich dann immer noch Vorlesungen habe, was noch mehr neuer Stoff bedeutet, ich arbeiten muss und dann eben auch noch lernen. Am Ende sieht mein Tag dann immer so aus, dass ich zwischen 7 und 8 Uhr das Haus verlasse und zwischen 18 und 20 Uhr dann wieder zurückkomme. Am Wochenende sitze ich dann eben vor meinen Heftern und Lehrbüchern. So viel zum faulen Studentenleben.

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Warum ich die Gilmore Girls 13 Jahre zu spät entdeckt habe

Die Gilmore Girls sind seit im November überall, da auf Netflix die Serie in vier Teilen fortgesetzt wurde. Auf Twitter lese ich ständig, wie jemand alle sieben bisher erschienen Serien nochmals im Marathon-Modus schaut, also einen Rewatch veranstaltet. Ich sehe Gifs von Serienausschnitten und eigentlich erwähnt täglich jemand irgendeine Szene aus der Serie. Ja, sogar Bücher zur Serie werden veröffentlicht.

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Kehrwoche oder warum liegen hier nur so viele ungelesene Bücher?

Wenn ich Gästen mein Wohnzimmer zeige, dann bin ich mir immer nicht ganz sicher, ob ich stolz oder beschämt sein soll. Im Wohnzimmer stehen nämlich meine ganzen Bücher, verteilt auf 2 große weiße Bücherregale. Klar komme ich mir dann immer unglaublich gebildet und klug vor, wenn die Gäste fragen, wem diese ganzen Bücher gehören. Aber dann denke ich mir auch, du bist schon ein kleiner Buchmessi. Es reicht nicht, dass ich die Bücher lese und dann verschenke oder verkaufe. Nein, ich muss sie behalten – schließlich weiß man ja nie.

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Ein neues Jahr für die Literatur (mit Gewinnspiel zu „Hier bin ich“)

Das Schönste an Weihnachten und den Tagen vor Silvester war für mich die freie Zeit. Ich musste nicht arbeiten, ich hatte auch nicht den Zwang, vor meinen Uni-Heftern sitzen zu müssen, um zu lernen und ich habe mir auch keine größeren Aktionen im Haushalt vorgenommen. Diese Zeit hatte ich zum größten Teil also nur für mich und damit auch Zeit für meine Bücher und die Literatur. Weil es das Thema in meinem Leben ist, das mich am meisten fasziniert, dem ich sehr selten müde werde und das mich träumen lässt.

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Das war mein Jahr 2016 in Büchern – Ein kleiner Rückblick

Das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat

Im Frühsommer habe ich zum ersten Mal ein Buch von Keri Smith gelesen. Das ist die Autorin von den Büchern „Mach dieses Buch fertig“ oder „Das ist mehr als ein Buch“. Die hast du sicher schon in der Buchhandlung gesehen – besonders „Mach dieses Buch fertig“ ist ein Dauerbrenner.