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Am Arsch vorbei geht auch ein Weg von Alexandra Reinwarth

Manchmal bin ich völlig aus meinem inneren Gleichgewicht, dann bin ich gereizt und mich regt so ziemlich jede Kleinigkeit auf. Ich möchte nicht so sein, denn dieser Zustand ist schrecklich – schrecklich unfair meinen Mitmenschen gegenüber und schrecklich, weil ich mich schlecht fühle. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass es mich aus dem Gleichgewicht bringt, wenn ich mir zu viele Dinge vornehme. Dann kann ich die Bitten der anderen nicht ablehnen, mache mir Vorstellungen, wie ich zu sein habe oder setze mich selbst völlig unter Druck. Sicher kennst du diese Situation auch. Als ich mich zuletzt völlig überfordert gefühlt habe, habe ich mir das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth bestellt.

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Aus dem Leben einer Leserin: Januar 2017

Das wahre Leben

Die Prüfungszeit an der TU Chemnitz, wo ich studiere, ist im Februar. Das bedeutet für mich im Januar vor allem eines: Anfangen mit der Prüfungsvorbereitung. Der Gedanke, dass ich eigentlich lernen müsste, begleitet mich also ständig. Der Monat vor den Prüfungen ist für mich meist noch anstrengender als die eigentliche Prüfungszeit, weil ich dann immer noch Vorlesungen habe, was noch mehr neuer Stoff bedeutet, ich arbeiten muss und dann eben auch noch lernen. Am Ende sieht mein Tag dann immer so aus, dass ich zwischen 7 und 8 Uhr das Haus verlasse und zwischen 18 und 20 Uhr dann wieder zurückkomme. Am Wochenende sitze ich dann eben vor meinen Heftern und Lehrbüchern. So viel zum faulen Studentenleben.

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Die Spionin von Paulo Coelho oder das Leben der Mata Hari

Seit ihrer Hinrichtung wurde Mata Hari zum Mythos verklärt. Jedes Kind kennt den exotischen Namen der Nackttänzerin und Spionin, aber kaum jemand weiß wirklich etwas über ihr Leben und ihre Beweggründe. Es verwundert mich wenig, dass auch der brasilianische Autor Paulo Coelho von dieser Frau fasziniert ist. In seinem neusten Buch „Die Spionin“ setzt er ihr ein Denkmal als unabhängige und eigenwillige Frau.

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Ein Buch, das glücklich macht: Hygge von Meik Wiking

Glück. Das ist ein starkes Wort, denn gleichzeitig löst es Begehren und Druck in uns Menschen aus. Begehren, weil wir alle dieses Glück so unbedingt haben wollen. Es ist förmlich zu unserem Lebensziel geworden, glücklich zu sein. Aber mit diesem Begehren kommt auch der Zwang: Was, wenn ich an meinem Geburtstag nicht vor Freude strahle und dieses Glück erfahre? Oder wenn ich an Silvester wieder nicht die Party meines Lebens erlebt habe? Dann löst das Diktat des Glücks Unglück aus.

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Miss Minimalist Francine Jay: Less is more

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine besondere Zeit. Die frische klare Winterluft macht Lust auf Erneuerung, viele Menschen sind noch entspannt von den Urlaubstagen über Weihnachten und die guten Vorsätze für das kommende Jahr motivieren. Ich mag diese Zeit im Jahr sehr. Ich habe so viel Tatendrang und das Buch von Bloggerin Francine Jay „Less is more – Von der Freude des Weglassens“ passt perfekt dazu.

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Was ich 2017 ausprobieren möchte

Zur Jahreswende habe ich das letzte Buch von Roger Willemsen „Wer wir waren“ gelesen. Es hat mich beeindruckt, schwer erschüttert und wohl am meisten von allen gelesenen Büchern 2016 verändert. Willemsen schreibt sein Buch aus einer etwas anderen Perspektive. Er fragt sich, was die Menschen in der Zukunft wohl über uns Menschen in der Gegenwart denken werden. Ein schwieriges und Schwindel erregendes Gedankenexperiment.

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Literarisches Zürich – Ein kleiner Reiseführer

Meine Tage in Zürich Ende Oktober während des Buchfestivals „Zürich liest“ waren wunderschön. Fast noch ein bisschen schöner war es allerdings, dass ich trotz der vielen Lesungen und literarischen Veranstaltungen auch Zeit hatte, mir ein bisschen die literarischen Orte Zürichs anzusehen. Mit diesem Artikel möchte ich dir die literarische Schönheit und Tradition in Zürich zeigen:

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Die Graphic Novel Albert von Sebastian Jung

Literatur ist vielfältig. Als Buchbloggerin ist es mir wichtig, diese Vielfalt selbst zu erfahren, zu erforschen und in gewisser Weise auch zu verkosten. Bisher habe ich mich an noch keine Graphic Novel gewagt und schon gar nicht an eine Rezension einer solchen. Was macht man als Rezensent mit den ganzen Bildern beziehungsweise Zeichnungen? Fehlt da nicht der Text? Ich begebe mich im kommenden Herbst und Winter auf eine Entdeckungstour durch das Genre der Graphic Novel. Und vielleicht bleibt es nicht nur bei einer Tour – du und ich werden es schon sehen. Zumindest habe ich bei der ersten Graphic Novel, die ich gelesen habe, schon einmal gelernt, dass Graphic Novel und Roman einen gemeinsamen Ausgangspunkt haben: Das Erzählen einer Geschichte. Den Kern von „Albert“ von Sebastian Jung bildet die Lebensgeschichte von Sebastians Großvater Albert.

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Wie ich mit einem Buch mein Leben neu begann

Jetzt gerade bin ich 25 Jahre alt. Seit dem ich 14 Jahre alt war, habe ich ständig etwas mit der Buchbranche zu tun gehabt, habe mich vom Marketing der Verlage verführen lassen und ich habe selbst andere zu Büchern verführt – egal ob mit meinem Literaturblog oder bei meiner Arbeit im Buchhandel. Jetzt führe ich also schon mehr als 10 Jahre eine besondere Beziehung zur Literatur. Mit 14 Jahren machte ich ein Praktikum in einer Kleinstadt-Buchhandlung und danach war ich jedes Jahr mindestens einmal dort in den Ferien arbeiten bis ich mein Abitur hatte. Für mich war es das Paradies oder zumindest verkläre ich es so in der Nostalgie. Ich durfte jeden Tag die Pakete voll mit neuen Büchern auspacken und am Nachmittag habe ich die Kasse im Laden bedient und mich mit den Kunden unterhalten. Und niemand hat dabei gedrängelt, die wenigsten Kunden waren schlecht gelaunt oder in besonderer Eile.