Artikel
5 Kommentare

Wenn Teenager bloggen: Lanz von Flurin Jecker

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, war ich schon über 20 Jahre alt. Meine Pubertät hatte ich also schon ein paar Jahre hinter mir gelassen, nicht so wie der 14-jährige Lanz aus dem gleichnamigen Roman „Lanz“ von Flurin Jecker. Beim Durchblättern der Verlagsvorschau von Nagel & Kimche war ich schon neugierig: Ein Roman übers Bloggen? Das interessiert mich gerade auch, weil das Bloggen für mich einen großen Teil meiner Freizeit einnimmt. Auch wenn der Roman die Abschlussarbeit von Flurin Jecker am Literaturinstitut in Biel war. Bei Arbeiten für Literaturinstitute habe ich immer ein wenig Bedenken, weil sie mich schon so oft enttäuscht haben.

Artikel
0 Kommentare

Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam von Yavuz Ekinci

Als Kind habe ich Märchen geliebt. Ich war permanent auf der Suche nach neuen Märchen, die ich noch nicht kannte, weil ich mich gern von den magischen Figuren darin verzaubern ließ. Aber natürlich hatte ich auch Lieblingsmärchen, die mich selbst nach dem zwanzigsten Mal lesen nicht langweilten. Zum Beispiel war ich süchtig nach „Der Fischer und seine Frau“ oder „Der Froschkönig“. „Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam“ von Yavuz Ekinci erinnerte mich zunächst ein wenig an diese magische Zeit.

Artikel
4 Kommentare

Aus dem Leben einer Leserin: Februar 2017

Das wahre Leben

Mein Februar war wirklich monoton. An der Uni war Prüfungsphase und ich habe mich dieses Semester für 8 Prüfungen angemeldet. Das ist eigentlich so vorgesehen im Studienplan, wenn man nach Regelstudienzeit studieren möchte, wie ich. Im Nachhinein bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es eine gute Idee war, an allen 8 Prüfungen teilzunehmen. Das waren übrigens Prüfungen in den Fächern Kommunikation, Data Mining (Buzzword Big Data), Database Marketing (Grundlagen Datenbanken), Marketing-Mix (Marketinginstrumente), Marktforschung & Konsumentenverhalten, Einführung in die Medienpsychologie, Marketingkommunikation und im Statistikprogramm SPSS.

Artikel
1 Kommentar

Die Vegetarierin von Han Kang – Eine Rezension

Jetzt sind über 5 Jahre seit meiner vegetarischen Episode vergangen und ich frage mich manchmal, was genau diesen Schritt bei mir ausgelöst hat. Traumatische Videos aus der Massentierhaltung? Zeitungsartikel? Meine Kommilitonen? – Diese eher nicht, dort gab es keinen einzigen Vegetarier. Ich weiß es nicht. Yong-Hye ist die Protagonistin aus „Die Vegetarierin“ von der südkoreanischen Autorin Han Kang. Ähnlich wie ich isst sie über Nacht kein Fleisch mehr, aber in Gegensatz zu mir, hat sie zumindest einen Grund.

Artikel
5 Kommentare

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg von Alexandra Reinwarth

Manchmal bin ich völlig aus meinem inneren Gleichgewicht, dann bin ich gereizt und mich regt so ziemlich jede Kleinigkeit auf. Ich möchte nicht so sein, denn dieser Zustand ist schrecklich – schrecklich unfair meinen Mitmenschen gegenüber und schrecklich, weil ich mich schlecht fühle. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass es mich aus dem Gleichgewicht bringt, wenn ich mir zu viele Dinge vornehme. Dann kann ich die Bitten der anderen nicht ablehnen, mache mir Vorstellungen, wie ich zu sein habe oder setze mich selbst völlig unter Druck. Sicher kennst du diese Situation auch. Als ich mich zuletzt völlig überfordert gefühlt habe, habe ich mir das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth bestellt.

Artikel
4 Kommentare

Aus dem Leben einer Leserin: Januar 2017

Das wahre Leben

Die Prüfungszeit an der TU Chemnitz, wo ich studiere, ist im Februar. Das bedeutet für mich im Januar vor allem eines: Anfangen mit der Prüfungsvorbereitung. Der Gedanke, dass ich eigentlich lernen müsste, begleitet mich also ständig. Der Monat vor den Prüfungen ist für mich meist noch anstrengender als die eigentliche Prüfungszeit, weil ich dann immer noch Vorlesungen habe, was noch mehr neuer Stoff bedeutet, ich arbeiten muss und dann eben auch noch lernen. Am Ende sieht mein Tag dann immer so aus, dass ich zwischen 7 und 8 Uhr das Haus verlasse und zwischen 18 und 20 Uhr dann wieder zurückkomme. Am Wochenende sitze ich dann eben vor meinen Heftern und Lehrbüchern. So viel zum faulen Studentenleben.

Artikel
0 Kommentare

Die Spionin von Paulo Coelho oder das Leben der Mata Hari

Seit ihrer Hinrichtung wurde Mata Hari zum Mythos verklärt. Jedes Kind kennt den exotischen Namen der Nackttänzerin und Spionin, aber kaum jemand weiß wirklich etwas über ihr Leben und ihre Beweggründe. Es verwundert mich wenig, dass auch der brasilianische Autor Paulo Coelho von dieser Frau fasziniert ist. In seinem neusten Buch „Die Spionin“ setzt er ihr ein Denkmal als unabhängige und eigenwillige Frau.

Artikel
2 Kommentare

Ein Buch, das glücklich macht: Hygge von Meik Wiking

Glück. Das ist ein starkes Wort, denn gleichzeitig löst es Begehren und Druck in uns Menschen aus. Begehren, weil wir alle dieses Glück so unbedingt haben wollen. Es ist förmlich zu unserem Lebensziel geworden, glücklich zu sein. Aber mit diesem Begehren kommt auch der Zwang: Was, wenn ich an meinem Geburtstag nicht vor Freude strahle und dieses Glück erfahre? Oder wenn ich an Silvester wieder nicht die Party meines Lebens erlebt habe? Dann löst das Diktat des Glücks Unglück aus.

Artikel
13 Kommentare

Miss Minimalist Francine Jay: Less is more

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine besondere Zeit. Die frische klare Winterluft macht Lust auf Erneuerung, viele Menschen sind noch entspannt von den Urlaubstagen über Weihnachten und die guten Vorsätze für das kommende Jahr motivieren. Ich mag diese Zeit im Jahr sehr. Ich habe so viel Tatendrang und das Buch von Bloggerin Francine Jay „Less is more – Von der Freude des Weglassens“ passt perfekt dazu.

Artikel
14 Kommentare

Was ich 2017 ausprobieren möchte

Zur Jahreswende habe ich das letzte Buch von Roger Willemsen „Wer wir waren“ gelesen. Es hat mich beeindruckt, schwer erschüttert und wohl am meisten von allen gelesenen Büchern 2016 verändert. Willemsen schreibt sein Buch aus einer etwas anderen Perspektive. Er fragt sich, was die Menschen in der Zukunft wohl über uns Menschen in der Gegenwart denken werden. Ein schwieriges und Schwindel erregendes Gedankenexperiment.