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Die Graphic Novel Albert von Sebastian Jung

Literatur ist vielfältig. Als Buchbloggerin ist es mir wichtig, diese Vielfalt selbst zu erfahren, zu erforschen und in gewisser Weise auch zu verkosten. Bisher habe ich mich an noch keine Graphic Novel gewagt und schon gar nicht an eine Rezension einer solchen. Was macht man als Rezensent mit den ganzen Bildern beziehungsweise Zeichnungen? Fehlt da nicht der Text? Ich begebe mich im kommenden Herbst und Winter auf eine Entdeckungstour durch das Genre der Graphic Novel. Und vielleicht bleibt es nicht nur bei einer Tour – du und ich werden es schon sehen. Zumindest habe ich bei der ersten Graphic Novel, die ich gelesen habe, schon einmal gelernt, dass Graphic Novel und Roman einen gemeinsamen Ausgangspunkt haben: Das Erzählen einer Geschichte. Den Kern von „Albert“ von Sebastian Jung bildet die Lebensgeschichte von Sebastians Großvater Albert.

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Die Verteidigung des Paradieses – Ein Buch von Thomas von Steinaecker

Vergangenes Jahr auf der Longlist vom Deutschen Buchpreis 2015 stand das Buch „Eigentlich müssten wir tanzen“ von Heinz Helle. Eine Dystopie. Es war eines der wenigen Bücher, die ich von der Longlist damals gelesen und rezensiert habe. Irgendwie interessieren mich die dystopischen Romane immer ganz besonders. So ist auch „Die Verteidigung des Paradieses“ von Thomas von Steinaecker das erste Buch, welches ich von der Longlist 2016 lese. Das Thema Untergang geht eben immer.

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Die Nachtigall von Kristin Hannah oder Was ist dran am Mega-Bestseller aus den USA?

Ich möchte mich nicht so sehr von großen Trends und Hypes beeinflussen lassen. Jeden Tag setze ich große Bemühungen daran, nicht einfach das unkritisch super gut zu finden, was alle anderen gerade super gut finden. Eine eigene Meinung haben, auch mal unkonventionell sein und in jedem Fall furchtbar individuell sein. Aber ich lebe nicht im luftleeren Raum – als Bloggerin schon gar nicht, wenn so ziemlich täglich die neusten Meldungen des Literaturbetriebes auf Twitter, Facebook, Instagram und Printmedien auf mich einprasseln wie die Kugeln einer MG 42, das von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde.

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Und was hat das mit mir zu tun? – Ein Buch von Sacha Batthyany

Lassen wir mal das vergangene Jahr Revue passieren: Im Sommer des letzten Jahres lenkte die Flüchtlingskrise die mediale Aufmerksamkeit auf sich. Euphorie und Fremdenhass wechselten sich bei den Schlagzeilen ab. Zwei Gebäude meiner Uni wurden zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut – direkt am Campus. Als im Oktober das Semester wieder begann merkte ich eigentlich nicht viel von den Flüchtlingen. Ab und zu saßen junge ausländische Männer auf dem Mensavorplatz; nichts passierte. Hinsichtlich dieser Thematik zeichnete ich mich durch große Unscheinbarkeit aus. Weder half ich in den Flüchtlingsunterkünften mit, wie es viele eifrige Kommilitonen taten, noch verfasste ich irgendwelche Hassposts im Internet. Es betraf mein Leben eben nicht direkt.

Tolkien und der Erste Weltkrieg John Garth
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Tolkien und der Erste Weltkrieg

Der Hobbit huscht mal wieder durch die Kinos, in den Buchhandlungen stapeln sich seit 3 Jahren die Werke Tolkien – mal wieder. War ja erst so vor über 10 Jahren, als der Herr der Ringe als Trilogie verfilmt wurde. Tolkien. Tolkien. Tolkien. Ich hoffe ihr leidet noch nicht an Verdruss. Im März 2014 erschien, ich möchte fast sagen heimlich, eine Biografie J.R.R. Tolkiens.