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Du sagst es von Connie Palmen – Ein Roman über Sylvia Plath und Ted Hughes

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher noch keines der Werke des Schriftstellerpaares Sylvia Plath und Ted Hughes gelesen habe. Aber zumindest „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath habe ich mir fest vorgenommen.  Warum habe ich also trotz meiner Unkenntnis zu „Du sagst es“ von Connie Palmen gegriffen, obwohl das Buch nur von dem (Ehe-)Leben der beiden Schriftsteller handelt? Mich faszinieren Künstlerpersönlichkeiten! Ich lese gern Biografien oder biografische Romane von Schriftstellern, weil ich begreifen möchte, was sie ausmacht und warum sie so gut schreiben, wie sie es tun. Eigentlich ein naives Unterfangen, aber unglaublich unterhaltsam.

Die Knochenuhren von David Mitchell
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Die Knochenuhren oder eine Symphonie aus Büchern

Immer wieder aufs Neue gerate ich ins Staunen, wenn ich eines der Bücher von David Mitchell lese. Wieviele Ideen und Plotwendungen passen in einen Kopf? In einen Roman? Und warum muss gerade David Mitchell das Gesamtkontingent für Einfälle von zehn gestandenen Schriftstellern in ein einziges Buch pressen? „Die Knochenuhren“ ist nach „Chaos“, „Number 9 dream“, „Der Wolkenatlas“, „Der dreizehnte Monat“ und „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet“ der sechste Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde vom Übersetzer Volker Oldenburg.

Julian Barnes Am Fenster
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Am Fenster von Julian Barnes oder Ode an die Literatur

Schreiben über das Schreiben und die Literatur. Manchmal kann das ziemlich schmerzhaft und anstregend sein, ich weiß das sehr gut. Andererseits haben Schriftsteller beziehungsweise Autoren anderen Menschen gegenüber einen Vorteil: Wenn sie eine schmerzhafte Erfahrung machen, können sie sich den Moment, der die Eingeweide zutiefst erschüttert aufheben und irgendwann später für ihre Kunst noch einmal nutzen. So sieht es zumindest Julian Barnes, der bereits 2012 den Essayband „Am Fenster“ veröffentlicht hat. Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag wurde das Buch nun ins Deutsche übersetzt.

180 Grad Meer Sarah Kuttner
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Die unbesiegbare Wut in einem oder „180 Grad Meer“

Sarah Kuttner hat mal wieder ein Buch für junge Leute geschrieben. Das ist nicht ungewöhnlich, das tut sie eben so neben dem Moderieren von flippigen Fernsehshows auf kleinen Randsendern, die „intelligentes und unterhaltendes Fernsehen für die Menschen zwischen 25 bis 49 Jahren“ machen. Um die Lesereise nach Veröffentlichung des neuen Buchs kommt sie dabei auch nicht herum: Die ersten drei Lesungen fetzen ihr noch, dann wird es etwas schwieriger und ihr eigenes Buch beginnt sie, nach Lesung Nummer 10 zu langweilen. Ich hatte großes Glück, denn am Februar begann ihre Lesereise in Chemnitz und ich war sozusagen bei der Generalprobe für alle anderen Lesungen dabei. Dementsprechend war es manchmal holprig, aber immer sehr kurzweilig. Aber in diesem Artikel geht es nicht um Sarah Kuttners Disziplin Lesungen durchzuziehen; die hat sie nicht. Mir geht es um ihr am vergangenen Silvester veröffentlichtes Buch „180 Grad Meer“.

Das Orchideenhaus Lucinda Riley
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Das Orchideenhaus von Lucinda Riley [Rezension]

Eigentlich ist das gar nicht mehr wahr, so lang, wie das her ist. Irgendwann gab es das Buch als Leseexemplar auf Arbeit, da war ich so dreist und habe es mitgenommen. Das Orchideenhaus dümpelte so ziemlich lang bei mir im Regal. Einen richtigen Anreiz es ist zu lesen hatte ich erst wieder durch die 12-Bücher-Challenge.
Das Buchcover ist wie aus dem Lehrbuch für Familienromane. So ein bisschen romantisch-kitschig. Mit der Treppe und der pinken Orchidee. Gut finde ich vor diesen Hintergrund die grüne Überschrift. Durch den Kontrast wirkt das Cover nicht ganz so langweilig.