Tabea Mußgnug Nächstes Semester wird alles anders
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Tabea Mußgnug: Nächstes Semester wird alles anders …

Wer heute mit Mitte zwanzig an einer Uni studiert, ist sich sicher, dass er wahrscheinlich niemals erwachsen werden wird. Als die eigenen Eltern in dem Alter waren, waren sie schon verheiratet und die Großmutter hatte mit Mitte zwanzig schon 4 Kinder oder so. Der moderne Student hat dagegen nur 4 absolvierte Seminare, unzählige Vorlesungen und mit etwas Glück eine Bachelorarbeit/Masterarbeit vorzuweisen. Dieses Schauspiel sieht für den Außenstehenden ganz intelligent aus, bedeutet aber kaum etwas außer jeder Menge Freizeit und Langeweile. Aber das macht nichts. Und es macht auch nichts, dass besagter Student eigentlichen keinen Plan hat, was er da macht oder in Zukunft mit seinem Leben anstellen will. Diese Sätze fassen Tabea Mußgnugs Buch „Nächstes Semester wird alles anders“ ganz gut zusammen. Ich kanns sogar noch komprimierter: Studenten werden nie erwachsen und haben keine Ahnung, was sie werden wollen – aber alles wird gut!

Dolfi und Marilyn Francois Saintonge
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Dolfi und Marilyn von Francois Saintonge

Klonen. Ein Thema, über das man sich als Normalo höchst wahrscheinlich nur während des Ethikunterrichts in der Schule Gedanken macht. Im Alltag haben die Kopien echter Individuen wenig Relevanz. Außer natürlich man ist irgendwo Wissenschaftler in einem strenggeheimen Labor und forscht über Klonung, um beispielsweise kleine Organlager für Superreiche heranzuzüchten. Aber ich denke, diese Berufsgruppe trifft nur auf sehr wenige Menschen zu.

Die Saat Guillermo delToro
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Die Saat von Guillermo Del Toro [Rezension]

Die Saat war ein Spontankauf. Ich hatte das dringende Bedürfnis ein Zombiebuch zu lesen.  Momentan gibt es davon auch so wahnsinnig viele. Ist da ein neuer Hype in Sicht?
Jedenfalls musste ganz schnell etwas ganz Spannendes her. Und Die Saat hat mich irgendwie angelacht. Warum? – Ist eine gute Frage. Ich denke, wegen der Metalloptik. Die fällt nämlich ziemlich auf im Buchregal. Und dann noch die Blutschrift. Heyne hat sich gestalterisch schon ins Zeug gelegt.