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Das Umgehen der Orte von Fabian Hischmann – Rezension

Lisa ist ein Eskimokind.

Der zweite Roman, „Das Umgehen der Orte“, von Fabian Hischmann beginnt mit Lisa. 2004 ist Lisa ein kleines Mädchen, dass einfach nicht friert und deshalb eigentlich ihren Anorak nicht anziehen möchte, es aber doch tut, weil der Vater sonst Ärger mit der Mutter bekommt. Lisa ist schließlich so etwas wie ein Eskimokind. Einige Wochen später findet Lisa ihren Vater tot auf der Toilette. Zunächst könnte man vermuten, dass er Selbstmord begangen und sich absichtlich erhängt hat, wenig später muss man aber feststellen, dass der Vater einfach eine etwas exotischere Form der Selbstbefriedigung gewählt hat, die am Ende schiefging.