Charles Bukowski
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Mythos Charles Bukowski

Texte über Alkohol, Sex und die Brutalität des Lebens – dafür steht Charles Bukowski. Eigentlich wird der Name immer mehr zur Legende: Fast jeder kennt ihn, hat ihn irgendwann schon einmal gehört, dann wieder vergessen und keiner weiß so wirklich, worüber Bukowski überhaupt geschrieben hat. Oder kennst du eines seiner Essays oder eine Kurzgeschichte von ihm? Ich habe „Das weingetränkte Notizbuch“ gelesen, manchmal sehr langsam und dann auch wieder in rasendem Tempo; ich habe vor- und zurückgeblättert, mir Gedanken gemacht. Was ist so besonders an diesem alten Mann?

Nirvana Adam Johnson
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Nirvana von Adam Johnson oder des Menschen Elend begreifen

Ich möchte erzählen von Kurzgeschichten, der verhinderten Literaturform. Von Kurzgeschichten, die heute keiner mehr lesen möchte und die sich unglaublich schlecht verkaufen in den Buchhandlungen. Und von meinem Unvermögen diese Tatsache zu verstehen, denn in mir verecholotet sich der Nachhall 6 ganz wunderbarer Kurzgeschichten. Sie wurden verfasst von Adam Johnson und sind nun unter dem Namen „Nirvana“ im Suhrkamp Verlag veröffentlicht wurden.

James Patterson 14th Deadly Sin
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Das erste Mal James Patterson

Vollkommen halsbrecherisch habe ich mich in ein waghalsiges Experiment gestürzt. Es war so ein bisschen wie eine kleine Rebellion für mich. Zum ersten Mal in meinem Leben fange ich nicht eine Buchreihe mit dem ersten Band an, sondern mittendrin. Im Fall von James Patterson war das dann schon der 14.Band der „Women´s Murder Club“-Reihe. Sicher denkt ihr jetzt alle: „Nein, wie aufregend. Das kann sie doch nicht tun!“ Dochdochdochdochdoch. 😉

Stoner John Williams
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Warum es sich lohnt, Stoner von John Williams zu lesen

Stoner hat mittlerweile einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt. Wochenlang befand sich das Buch auf der Spiegel Bestsellerliste. Ein wenig verwunderlich ist das zunächst schon. Der Roman wurde bereits 1965 veröffentlicht. Damals wurde Stoner jedoch nicht von einem breiteren Publikum wahrgenommen. Das änderte sich erst 2006, als es wieder verlegt wurde. 2013 kam die deutsche Ausgabe heraus. Und seit Dezember gibt es Stoner auch als Taschenbuchausgabe.
Es ist ein ziemliches Glück, das ich dieses Buch doch noch zu lesen bekam. Wie Victor Hugo schon sagte: „Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Ich habe die Lektüre sehr genossen.

Christopher Morley Das Haus der vergessenen Bücher
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Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley

In den vergangenen Tagen habe ich ein ganz besonderes Buch gelesen. Es wurde 1919 in New York erstmalig veröffentlicht. Diesen Buchschatz hat der Atlantik Verlag (gehört zu Hoffmann und Campe) für den Bücherherbst neuverlegt. Ich frage mich immer noch, welcher findige Literaturagent dieses alte Buch ausfindig gemacht hat. Meiner Meinung nach wird sowieso zu viel Wert auf die Neuerscheinungen gelegt, es wird dazu geneigt ältere Werke zu vergessen. Völlig zu unrecht, wie „Das Haus der vergessenen Bücher“ beweist.