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Am Arsch vorbei geht auch ein Weg von Alexandra Reinwarth

Manchmal bin ich völlig aus meinem inneren Gleichgewicht, dann bin ich gereizt und mich regt so ziemlich jede Kleinigkeit auf. Ich möchte nicht so sein, denn dieser Zustand ist schrecklich – schrecklich unfair meinen Mitmenschen gegenüber und schrecklich, weil ich mich schlecht fühle. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass es mich aus dem Gleichgewicht bringt, wenn ich mir zu viele Dinge vornehme. Dann kann ich die Bitten der anderen nicht ablehnen, mache mir Vorstellungen, wie ich zu sein habe oder setze mich selbst völlig unter Druck. Sicher kennst du diese Situation auch. Als ich mich zuletzt völlig überfordert gefühlt habe, habe ich mir das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth bestellt.

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Warum ich die Gilmore Girls 13 Jahre zu spät entdeckt habe

Die Gilmore Girls sind seit im November überall, da auf Netflix die Serie in vier Teilen fortgesetzt wurde. Auf Twitter lese ich ständig, wie jemand alle sieben bisher erschienen Serien nochmals im Marathon-Modus schaut, also einen Rewatch veranstaltet. Ich sehe Gifs von Serienausschnitten und eigentlich erwähnt täglich jemand irgendeine Szene aus der Serie. Ja, sogar Bücher zur Serie werden veröffentlicht.

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Ein Buch, das glücklich macht: Hygge von Meik Wiking

Glück. Das ist ein starkes Wort, denn gleichzeitig löst es Begehren und Druck in uns Menschen aus. Begehren, weil wir alle dieses Glück so unbedingt haben wollen. Es ist förmlich zu unserem Lebensziel geworden, glücklich zu sein. Aber mit diesem Begehren kommt auch der Zwang: Was, wenn ich an meinem Geburtstag nicht vor Freude strahle und dieses Glück erfahre? Oder wenn ich an Silvester wieder nicht die Party meines Lebens erlebt habe? Dann löst das Diktat des Glücks Unglück aus.

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Miss Minimalist Francine Jay: Less is more

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine besondere Zeit. Die frische klare Winterluft macht Lust auf Erneuerung, viele Menschen sind noch entspannt von den Urlaubstagen über Weihnachten und die guten Vorsätze für das kommende Jahr motivieren. Ich mag diese Zeit im Jahr sehr. Ich habe so viel Tatendrang und das Buch von Bloggerin Francine Jay „Less is more – Von der Freude des Weglassens“ passt perfekt dazu.

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Untenrum frei von Margarete Stokowski – Ein Plädoyer für ein neues Frauenbild

In unregelmäßigen Abständen erscheinen immer Mal wieder feministische oder quasifeministische Bücher. Ich denke da an „Lean in“ von Sheryl Sandberg, „Weil ein Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute“ von Anne Wizorek oder „Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit. Braucht es da noch weitere Bücher, könnte provozierend gefragt werden. Oder steht nicht überall im Prinzip das Gleiche drin? Nämlich die Forderung nach der Gleichberechtigung der Frauen. Aber ganz so einfach ist die Angelegenheit dann doch nicht. Ich bin froh über jedes feministische Buch, denn fast immer gibt es dazu auch eine Debatte in der Gesellschaft. Und genau diese Diskussion und die Verhandlung der Standpunkte ist wichtig!

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Winter is coming – Ein Sachbuch zu Game of Thrones

Ich hoffe, du interessierst dich für „Game of Thrones“, denn ich möchte dir ein Sachbuch von Carolyne Larrington über die realen Hintergründe der Reihe vorstellen. Sowohl Fernsehserie als auch die Bücher zu „Game of Thrones“ von George R.R. Martin begleiten mich seit etwa 4 Jahren und in unregelmäßigen Abständen flammt das Interesse an Westeros wieder bei mir auf. Ich habe alle verfügbaren Bände der Reihe auf Englisch gelesen und warte ziemlich ausdauernd auf den 6. Band, der eigentlich 2016 erscheinen sollte, aber nun doch nicht kommen wird. Hinsichtlich der Fernsehserie bin ich gerade dabei die letzten Folgen der 6. Staffel zu schauen. So viel zu meinem Kenntnisstand.

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Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen – Ein Buch von Tim Parks

Vielleicht liest du meinen Blog schon eine Weile. Dann wirst du bemerkt haben, dass ich gerade eine Literaturaktion plane. #buchpassion heißt sie. Zur Vorbereitung und auch ein bisschen zur Einstimmung habe ich einige Bücher über Literatur gelesen. Das neue Buch von Tim Parks „Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen“ war eines davon. Und es passt haargenau – denn bei #buchpassion soll vor allem über Bücher und Literatur gesprochen werden. Mir liegt das Thema Literatur sehr am Herzen! So sehr, dass ich sogar schon mehrere Jahre im Buchhandel gearbeitet habe. Und an dieser Stelle setzt Tim Parks an: Er schreibt über den Literaturbetrieb und Details, die nur ein Insider wissen kann.

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Und was hat das mit mir zu tun? – Ein Buch von Sacha Batthyany

Lassen wir mal das vergangene Jahr Revue passieren: Im Sommer des letzten Jahres lenkte die Flüchtlingskrise die mediale Aufmerksamkeit auf sich. Euphorie und Fremdenhass wechselten sich bei den Schlagzeilen ab. Zwei Gebäude meiner Uni wurden zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut – direkt am Campus. Als im Oktober das Semester wieder begann merkte ich eigentlich nicht viel von den Flüchtlingen. Ab und zu saßen junge ausländische Männer auf dem Mensavorplatz; nichts passierte. Hinsichtlich dieser Thematik zeichnete ich mich durch große Unscheinbarkeit aus. Weder half ich in den Flüchtlingsunterkünften mit, wie es viele eifrige Kommilitonen taten, noch verfasste ich irgendwelche Hassposts im Internet. Es betraf mein Leben eben nicht direkt.

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Dada Almanach: Vom Aberwitz ästhetischer Contradiction (Manesse Verlag)

Mein erstes Mal Dada habe ich im Alter von 17 Jahren erlebt und wie so oft im Leben bleibt das erste Mal von irgendwas einem besonders im Gehirn kleben. Lustigerweise war dieses Erlebnis in einem eher staubig-langweiligen Umfeld, denn es war zu meiner Abiturzeit – 11. Klasse. Es war der Deutschunterricht, die Stunde hatte eigentlich nicht wirklich begonnen, die Lehrerin hatte den Unterricht nicht wie sonst mit austauschbaren Phrasen der Begrüßung eröffnet. Sie stand einfach auf und schrie ganz laut „JOLIFANTO bambla ô falli bambla“. Damals vermutete ich, dass der Wahnsinn statt nur in meiner Familie und bei mir nun auch endlich in der Schule angekommen war.