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Das Umgehen der Orte von Fabian Hischmann – Rezension

Lisa ist ein Eskimokind.

Der zweite Roman, „Das Umgehen der Orte“, von Fabian Hischmann beginnt mit Lisa. 2004 ist Lisa ein kleines Mädchen, dass einfach nicht friert und deshalb eigentlich ihren Anorak nicht anziehen möchte, es aber doch tut, weil der Vater sonst Ärger mit der Mutter bekommt. Lisa ist schließlich so etwas wie ein Eskimokind. Einige Wochen später findet Lisa ihren Vater tot auf der Toilette. Zunächst könnte man vermuten, dass er Selbstmord begangen und sich absichtlich erhängt hat, wenig später muss man aber feststellen, dass der Vater einfach eine etwas exotischere Form der Selbstbefriedigung gewählt hat, die am Ende schiefging.

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6 Dinge, die ich an „Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante mag

  1. „Die Geschichte eines neuen Namens“ ist der zweite Band der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Ich habe bereits im Sommer bei Erscheinen den ersten Band gelesen und rezensiert.  Ich war mir noch nicht schlüssig, ob ich die Reihe wirklich weiterlesen möchte, denn im Gegensatz zu anderen Lesern finde ich an der Freundschaft von Elena und Lila keinen Gefallen. In meinen Augen ist es keine Freundschaft, sondern eher Eifersucht und Wettbewerb. Der Grund, warum ich den zweiten Teil der Tetralogie gelesen habe, ist Elena und ihr Aufstieg aus dem Elend des Rione durch Bildung. Und dann war ich vom zweiten Band überrascht, denn ich habe ihn viel lieber als „Meine geniale Freundin“, also den ersten Band, gelesen. Ich mag das Buch „Die Geschichte eines neuen Namens“ dafür, dass es so viel packender ist als der erste Band und in mir die Begeisterung für die Tetralogie geweckt hat.
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Am Arsch vorbei geht auch ein Weg von Alexandra Reinwarth

Manchmal bin ich völlig aus meinem inneren Gleichgewicht, dann bin ich gereizt und mich regt so ziemlich jede Kleinigkeit auf. Ich möchte nicht so sein, denn dieser Zustand ist schrecklich – schrecklich unfair meinen Mitmenschen gegenüber und schrecklich, weil ich mich schlecht fühle. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass es mich aus dem Gleichgewicht bringt, wenn ich mir zu viele Dinge vornehme. Dann kann ich die Bitten der anderen nicht ablehnen, mache mir Vorstellungen, wie ich zu sein habe oder setze mich selbst völlig unter Druck. Sicher kennst du diese Situation auch. Als ich mich zuletzt völlig überfordert gefühlt habe, habe ich mir das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth bestellt.

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Die Leichtigkeit von Catherine Meurisse oder ein Leben nach Charlie Hebdo

Liebeskummer kann Leben retten

Wer hätte je ahnen können, dass Liebeskummer auch gut sein kann? Die Zeichnerin Catherine Meurisse hat ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann und ist sehr verliebt. Aber ihr Geliebter hält absolut nichts davon, seine Frau für Catherine zu verlassen. Vor lauter Kummer kann Catherine nachts nicht einschlafen, schläft länger als sie sollte und kommt dadurch viel zu spät zur Arbeit. Währenddessen hat sich ihre Arbeit in ein Massaker verwandelt, denn es ist die Redaktion von Charlie Hebdo, wo Catherine als Pressezeichnerin arbeitet. Und es ist der 7. Januar 2015.

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Die Spionin von Paulo Coelho oder das Leben der Mata Hari

Seit ihrer Hinrichtung wurde Mata Hari zum Mythos verklärt. Jedes Kind kennt den exotischen Namen der Nackttänzerin und Spionin, aber kaum jemand weiß wirklich etwas über ihr Leben und ihre Beweggründe. Es verwundert mich wenig, dass auch der brasilianische Autor Paulo Coelho von dieser Frau fasziniert ist. In seinem neusten Buch „Die Spionin“ setzt er ihr ein Denkmal als unabhängige und eigenwillige Frau.

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Warum ich die Gilmore Girls 13 Jahre zu spät entdeckt habe

Die Gilmore Girls sind seit im November überall, da auf Netflix die Serie in vier Teilen fortgesetzt wurde. Auf Twitter lese ich ständig, wie jemand alle sieben bisher erschienen Serien nochmals im Marathon-Modus schaut, also einen Rewatch veranstaltet. Ich sehe Gifs von Serienausschnitten und eigentlich erwähnt täglich jemand irgendeine Szene aus der Serie. Ja, sogar Bücher zur Serie werden veröffentlicht.

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Ein Buch, das glücklich macht: Hygge von Meik Wiking

Glück. Das ist ein starkes Wort, denn gleichzeitig löst es Begehren und Druck in uns Menschen aus. Begehren, weil wir alle dieses Glück so unbedingt haben wollen. Es ist förmlich zu unserem Lebensziel geworden, glücklich zu sein. Aber mit diesem Begehren kommt auch der Zwang: Was, wenn ich an meinem Geburtstag nicht vor Freude strahle und dieses Glück erfahre? Oder wenn ich an Silvester wieder nicht die Party meines Lebens erlebt habe? Dann löst das Diktat des Glücks Unglück aus.

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Miss Minimalist Francine Jay: Less is more

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine besondere Zeit. Die frische klare Winterluft macht Lust auf Erneuerung, viele Menschen sind noch entspannt von den Urlaubstagen über Weihnachten und die guten Vorsätze für das kommende Jahr motivieren. Ich mag diese Zeit im Jahr sehr. Ich habe so viel Tatendrang und das Buch von Bloggerin Francine Jay „Less is more – Von der Freude des Weglassens“ passt perfekt dazu.

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Der Krieg mit den Molchen von Karel Capek

Kennst du das, wenn du ein „wichtiges“ Buch vor dir liegen hast und du wirst damit nicht so recht warm? Aus lauter Ehrfurcht vor dem Werk und dem Autor solltest du dieses Buch eigentlich gut finden, aber das geht nicht. Mir erging es so bei „Der Krieg mit den Molchen“ von Karel Capek. Die Büchergilde Gutenberg hat den Klassiker, der sogar in die UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke aufgenommen wurde, neu aufgelegt mit den Illustrationen von Hans Ticha.

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Die geheime Geschichte von Twin Peaks von Mark Frost

Als die Serie „Twin Peaks“ zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war ich etwa 1 Jahr alt. Das war 1991. Damals habe ich folglich nicht so viel davon mitbekommen und mittlerweile ist sie eine regelrechte Kultserie. Alles beginnt mit dem mysteriösen Tod der Highschool-Beliebtheit Laura Palmer. Für die Suche nach einem Mörder kommt extra Special Agent Dale Cooper vom FBI in die Kleinstadt Twin Peaks. Aber diese Serie ist mehr als die Aufklärung eines Mordes, zu allen Seiten entspinnen sich die Geschichten und häufig auch Intrigen der Kleinstadtbewohner. Das war damals im Fernsehen revolutionär, denn erstmals war die Handlung nicht einstrangig sondern verwoben.