Charles Bukowski
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Mythos Charles Bukowski

Texte über Alkohol, Sex und die Brutalität des Lebens – dafür steht Charles Bukowski. Eigentlich wird der Name immer mehr zur Legende: Fast jeder kennt ihn, hat ihn irgendwann schon einmal gehört, dann wieder vergessen und keiner weiß so wirklich, worüber Bukowski überhaupt geschrieben hat. Oder kennst du eines seiner Essays oder eine Kurzgeschichte von ihm? Ich habe „Das weingetränkte Notizbuch“ gelesen, manchmal sehr langsam und dann auch wieder in rasendem Tempo; ich habe vor- und zurückgeblättert, mir Gedanken gemacht. Was ist so besonders an diesem alten Mann?

Der Tod in Venedig Thomas Mann
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Eine Pädophilen-Novelle, die ihresgleichen sucht

Mein halbes Wochenende verbrachte ich mit Gustav Aschenbach. Er war nicht unbedingt der Mann, den ich mir vorgestellt habe. Zu alt, zu süchtig nach Ruhm und verliebt in jemand anderen. Eigentlich habe ich ihn auch nur beobachtet, wie er seiner Liebe hinterher gespannt hat. Diese Ironie sollte man sich vor Augen führen. Einen Spanner beim Spannen bespannen. Nein, das wird gewiss nicht mein liebstes Hobby werden. Vielleicht hat der eine oder andere schon erraten, was ich mir zu Gemüte geführt habe. Es war nichts Geringeres als die berühmte Novelle „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann.

Ingeborg Bachmann
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Die Gedichte von Ingeborg Bachmann

Es gibt Lyriker, die lassen einen nicht mehr los. Irgendwann liest man ein Gedicht, dann entdeckt man noch ein Zweites. Ein drittes Gedicht kommt dazu. Dann kauft man sich ein ganzes Buch mit Gedichten des Poeten und vielleicht hat man dann plötzlich das Gesamtwerk im Regal stehen. Mir hat es ganz besonders Ingeborg Bachmann angetan. Im Alter von etwa 14 Jahren habe ich ihr Gedicht „Ich“ gelesen und ich war beeindruckt.  Allerdings ist die Begeisterung auch kein Wunder, wenn man selbst gerade seine Sturm und Drang Phase hat. „Ich“ war eines der frühen Gedichte von Ingeborg Bachmann.

Der Name der Rose Umberto Eco
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5 Gedanken zu „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Vor einiger Zeit habe ich mich sehr intensiv mit dem Klassiker von Umberto Eco schlechthin befasst. „Der Name der Rose“. Das war ein Buch! Selten habe ich so ein Kaliber von Buch zur Lektüre vor der Nase gehabt. Gelesen habe ich dieses Werk im Rahmen meiner „100 Bücher aus 20. Jahrhundert“-Challenge. Andere machen halt 30 Tage lang Kniebeuge, ich lese 5 Jahre lang alte Schinken.