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Lesemonat Juli – der Rückblick

Lesemonat Juli

Für mich war der Juli unheimlich produktiv. Nicht nur, dass ich es endlich wieder geschafft habe Kapri-zioes zu aktualisieren. Außerdem habe ich noch 3 Prüfungen geschrieben und begonnen mich auf die letzten 2,5 Prüfungen vorzubereiten. Und natürlich hatte ich, insbesondere abends, Zeit zum Lesen. Vorhin habe ich einmal durchgezählt, in diese Woche habe ich mein siebtes Buch begonnen für diesen Monat.

Das Leben im Juli

Wie schon erwähnt, 3 Prüfungen habe ich bereits überstanden in diesem Semester. Namentlich wären das: Kosten- und Erlösrechnung, Mikroökonomie und BGB. So richtig leicht war davon leider keins. Aber schließlich versuche ich mein Glück jetzt an der Universität, habe es ja vorher gewusst. Am Montag steht dann eine Doppelprüfung an. Auf dem Plan stehen Marketing und Produktion. Dafür lerne ich seit gestern, Lust habe ich aber keine und erste Ermüdungserscheinungen bekomme ich auch langsam. Nächste Woche Freitag schreibe ich dann meine letzte Prüfung – Mathematik. Dann sind endlich Semesterferien und ich habe viel viel viel viel Freizeit.

Lesemonat Juli 7

Wenn ich nicht gerade gerlernt habe, war ich gern im Garten. Entweder bei meinen Eltern oder im Permakulturgarten an der Uni. Hier tut sich auch Einiges. Gerade sind die Brombeeren reif, alles blüht so schön. Für den Herbst kündigt sich bereits der erste Kürbis an. Und gestern hatte ich Besuch beim Büffeln im Garten von einer Kröte. Gerade in der Nahaufnahme sehen die gar nicht so hässlich aus, wie vermutet.

Lesemonat Juli 5

Lesen im Juli

6 komplett gelesene Bücher. So viele habe ich schon lang nicht mehr geschafft innerhalb eines Monats. Aber wenn man sich die Zeit nimmt, geht es doch.

Lesemonat Juli

Inferno von Dan Brown

Den Auftakt machte der vierte Band der Robert Langdon Reihe. Es war ein typischer Dan Brown. Spannend, schnell zu lesen und mit durchaus überraschenden Wendungen. Robert Langdon ist nun in Florenz auf den Spuren von Dante Alighieris „Inferno“. Er versucht die Pläne eines genialen, aber ebenso verrückten Wissenschaftlers zu verhindern.

Cop town von Karin Slaughter

Dieses Buch konnte ich bereits sogar rezensieren auf diesem Blog. Cop town spielt in Atlanta der siebziger Jahre. 2 junge Polizistinen machen sich daran, eine Mordserie an Polizisten aufzuklären. Dabei stoßen sie auch schnell an gesellschaftliche Grenzen in Amerika zu dieser Zeit. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau war damals ein schwieriges Thema.

Der Grund von Anne von Canal

Der Grund ist ein wunderschönes Buch. Ich weiß nicht, wie die Autorin das macht, aber sie versteht ihr Handwerk und löst beim Lesen so viele Gefühle im Leser aus. Faszinierend. Im Buch wird die Lebens- und Leidensgeschichte von Laurits beschrieben. Ausgehend von der Gegenwart, Laurits ist Pianist auf einer Kreuzfahrt, entspannt sich in Rückblenden die ganze Tragödie seiner Existenz. Ich beabsichtige, die Rezension nächste Woche zu veröffentlichen.

Lesemonat Juli 11

The melancholy of mechagirl von Catherynne M. Valente

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung. Ich habe Frau Valente durch die Lektüre von Deathless sehr schätzen gelernt und war neugierig auf weiteren Lesestoff von ihr. Die Kurzgeschichten haben ihren Dreh- und Angelpunkt in Japan. Es werden viele Sagengestalten der japanischen Kultur als Protagonisten verwendet. Ein weiterer Bestandteil sind Gedanken über das Innenleben (beziehungsweise Seelenleben) von Maschinen. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht vom Band. Nicht alle Kurzgeschichten sind gut.

Lesemonat Juli 1

Stoner von John Williams

Eigentlich versuche ich ja immer andere Bücher zu lesen als auf der Spiegelbestseller-Liste stehen. Glücklicherweise ist mir das in diesem Fall nicht gelungen. Stoner hat mich sehr begeistert. In diesem Roman wird das gesamte Leben von William Stoner seziert. Stoner ist eine fiktive Figur. Er stammt aus ärmlichen Verhältnissen, seine Eltern besitzen eine Farm und schicken ihn zur Uni, weil sie ihm eine gute Zukunft ermöglichen wollen. An der Universität entdeckt Stoner im fortgeschritteneren Semester, dass sein Herz für die englische Literatur schlägt. Das Leben von Stoner war bescheiden, aber in der Gänze seiner Leidenschaft gewidmet.

Lesemonat Juli 2

The Ocean at the end of the lane von Neil Gaiman

Auf Neil Gaiman war ich schon lange neugierig, schon immer wollte ich ein Buch von ihm lesen. Jetzt hat es endlich geklappt. Neil Gaiman schafft es, Fantasy nicht aufgesetzt wirken zu lassen. Im Gegenteil manche fantastischen Elemente der Geschichte wirken sehr real und normal. Im Buch kehrt ein Mann mittleren Alters in die Stadt seiner Kindheit zurück. Er möchte an einer Beerdigung teilnehmen. Stück für Stück erinnert er sich an die Begebenheiten seiner Kindheit. Es gibt Dinge, die wissen Kinder, aber Erwachsene nicht. Vielleicht bleibt das auch besser so.

Lesemonat Juli 9

Sterben von Karl Ove Knausgard

Ich war so fasziniert von den Artikeln über Knausgard auf Buzzaldrins. Jetzt habe ich mir das erste Buch von 6 Bänden gegönnt. Der Romanzyklus heißt in Norwegen „Mein Kampf“. Zugegeben, für Deutschland ist das kein Name! Auf mehreren hundert, beziehungsweise tausend Seiten beschreibt er minutiös sein Leben. Ich bin erst beim ersten Viertel des Buchs und möchte daher noch nicht sehr viel dazu sagen, außer: Knausgard scheint wirklich überhaupt nichts peinlich zu sein.

Lesemonat Juli 10

Selbstverständlich bemühe ich mich, zu jedem dieser Bücher eine detailierte Rezension hier zu veröffentlichen. In Anbetracht der Semesterferien sollte das kein großes Thema sein. Außerdem freue ich mich auf die Harry Potter Re Read Challenge 2014, dazu habe ich mich angemeldet. In den Semesterferien lese ich nochmals alle 7 Bände. Hoffentlich sind die Prüfungen bald vorbei.

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