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Die tote Schwester von Stephan Brüggenthies [Rezension]

Die tote Schwester Stephan Brüggenthies

Zur toten Schwester hat mir die Glücksfee verholfen.  Im Ernst, ich habe mich bei der Leserunde auf lovelybooks um das Buch beworben und Glück beim Lose-Ziehen gehabt. Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Brüggenthies und dem Eichborn-Verlag. Innerhalb einer Woche lag das Buch in meinem Briefkasten und schon konnte es losgehen.

Die tote Schwester

Die tote Schwester – Der Inhalt

Es ist der zweite Fall des Kölner Kommissars Zbigniew, man muss aber nicht den Vorgänger-Roman gelesen haben, um diesen Teil zu verstehen. Also keine Angst! Zbigniew macht Urlaub mit seiner 20 Jahre jüngeren Freundin Lena in New York. Während des Urlaubs machten Zbigniew und Lena Bekanntschaft mit einem emigrierten Juden aus Nazi-Deutschland. Der Emigrant, Samuel, ist seit jeher auf der Suche nach seiner verschwunden und später für tot erklärten Schwester. Als das Paar wieder zurück nach Deutschland fliegt, wird Lena noch am Flughafen entführt. Die Ereignisse überschlagen sich, welche Spur ist die Richtige? Wer sind die Entführer? Terroristen oder jemand der Rache an Zbigniew nehmen möchte? Das die Frage. Zbigniew kann natürlich nicht untätig herumsitzen und warten. Nein, er beginnt selbst zu ermitteln.

Meine Meinung

Spannend, spannender, “Die tote Schwester”.
Das Buch hat alles, was ein guter Thriller braucht – er ist mitreißend, atemberaubend und birgt gewaltiges Suchtpotenzial. Ich konnte gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen und wenn ich es doch musste, überkam mich Wehmütigkeit.
Zu Beginn wunderte ich mich immer über den seltsamen Namen von Zbigniew, aber zum Glück gibt es Wikipedia.
Zbigniew ist ein polnischer Vorname slawischer Herkunft, der sich aus den beiden Wörtern „zbyć“ (zu zerstreuen) und „gniew“ (Zorn) zusammensetzt.
Man merkt, dass Herr Brüggenthies bereits mehrere Drehbücher für die Fernsehreihe Tatort geschrieben hat. Er hat einen wunderbaren Schreibstil- flüssig und leicht verständlich. Ich persönlich liebe die kurzen, abgehakten Sätze. Das hat so etwas von Klarheit.
Ein großes Lob für die gelungenen Kapitelübergänge, 80 % aller Kapitelenden waren noch mal mit einem besonders fesselnden Ende versehen. Gerade diese Tatsache machte mir das Aufhören mit Lesen nicht leicht.
Zum Glück für mich war der Inhalt des Buchs nicht so brutal, in manchen Thrillern strotzt es ja nur so vor Folter und Leichen. Ich garantiere: Jeder kann abends nach der Lektüre ohne Probleme einschlafen! “Die tote Schwester” zeichnet sich eben nicht in erster Linie durch Mord&Totschlag aus, sondern durch einen gut durchdachten Plot.

Zusammenfassend war das Buch beeindruckend, bitte unbedingt mehr von Zbigniew!
5

 

3 Kommentare

  1. Ich nehme mal an, dass dies wirklich an der Betätigung des Autors als Drehbuchschreiber liegt. 😉

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