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A Storm of Swords von George R.R. Martin [Rezension]

A Storm of Swords G.R.R. Martin

Heute möchte ich gern einmal wieder ein Buch aus der Welt von Game of Thrones rezensieren. Genauer gesagt, den dritten Teil davon in Englisch, was den Teilen 5 und 6 der deutschen Fassung entspricht. Die Rezension des zweiten Teils ist jetzt genau einen Monat her, der Abwechslung halber.

Inzwischen bin ich wirklich süchtig nach den Büchern, leider kommt mir immer nur ein anderes Buch dazwischen, sodass ich nicht gleich weitermachen kann mit dem Zyklus. Aber bis Ende des Jahres habe ich mit Sicherheit alle bisher veröffentlichten Bücher durch. Versprochen. Ebenso warte ich, dass die zweite Staffel der gleichnamigen Fernsehserie ein wenig im Preis reduziert wird. 30 Euro sind mir noch etwas zu teuer. Aber vielleicht mit Erscheinen der dritten Staffel.

A Storm of Swords

Der Inhalt

Wer bislang noch nicht den englischen Teil 2 oder den deutschen Teil 4 beendet hat, der sollte sich gut überlegen, ob er jetzt weiterlesen möchte. Ungern würde ich jemanden den Lesegenuss trüben.

Im Prolog des Buchs befinden wir uns im Lager der Nachtwache auf der der anderen Seite der Mauer wieder. Eine Gruppe von Männern plant eine Meuterei, wobei unter anderem auch Sam Tarly umgebracht werden soll. Glückerlicher oder unglücklicherweise wird die Armee der Nachtwache kurz zuvor von den Schwarzen Wanderern mit ihren Zombies angegriffen.

Zeitgleich tauschen Jaime und Brienne auf ihrem Weg nach King´s Landing einmal mehr Beleidigungen aus. Und Catelyn ist immer noch krank vor Trauer wegen ihrer jüngsten Söhne.

Meine Meinung

George R.R. Martin ist herzlos. Anders kann man es nicht nennen. Ständig passiert etwas Furchtbares und beim Lesen kommt man auch nie wirklich zum Luft holen. Geschweigedenn, dass man das Buch aus der Hand legen möchte, obwohl manchmal eigentlich schon, wenn man gerade wieder von einem dieser Schockmomente ereilt wurde. Und dann kann man doch nicht aufhören zu lesen. Das klingt jetzt wie Folter. Ist es auch.

Schlimm und schön für mich als Leser ist auch die Tatsache: Selbst auf die erzählenden Figuren ist kein Verlass. Am Ende eines Kapitels deutet alles auf den Tod der Figur und im übernächsten Kapitel ist diese Figur wieder auferstanden, weil sie sich doch durch einen glücklichen Zufall irgendwie retten konnte. George R.R. Martin ist ein Meister der Lesertäuschung.

A coin is as dangerous as a sword in wrong hands. – S. 264

Mir ist es auch nie und nimmer möglich das Ende eines Buchs zu erraten, zu viele plötzliche Wendungen. Wobei die Wendungen niemals unrealistisch wirken. Ich weiß nicht, wie Herr Martin das hinbekommt.

Der dritte Teil war definitiv von Hochzeiten geprägt. Dabei klingt das auf den ersten Moment schön. Aber in Wahrheit können die genauso erschreckend sein, wie ein Todesfall. Wenn Charaktere einfach miteinander verheiratet werden, um irgendwelche Intrigen zu ermöglichen. Ich als Leser hatte da auch so manche Schrecksekunde.

Always keep your foes confused. If they are never certain who you are or what you want, they cannot know what you are like to do next. Sometimes the best way to battle them is to make moves that have no purpose, or even seem to work against you. – S. 841

Außerdem war dieser Teil etwas mehr von fantastischen Elementen geprägt als die Vorangegangenen. Gerade darum wird noch mehr Unmögliches möglich und die Wendungen werden noch undurchsichtiger. Aber mir hat das sehr gefallen. George R.R. Martin baut auch keine abgedroschenen fantastischen Elemente in seine Geschichte. Es passt einfach immer alles.

Fazit

Ein weiterer Teil einer grandiosen Reihe!

5

 

 

 

 

 

 

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