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Ich liebe Bücher über alles! – Das Bekenntnis zum Buch von Jutta Frenzel

Mein Bekenntnis zum Buch: ICH LIEBE BÜCHER ÜBER ALLES!!!

In meinen Kinder- und Jugendtagen las ich gerne, um mich vom alltäglichen Wirrwarr abzulenken. Als ich noch nicht lesen konnte, hatte meine Oma mir vorgelesen, vor allem liebte ich die Geschichten um Viola und Bommel. Darin ging es um ein kleines Mädchen, das einen Hund hatte und die gemeinsam Abenteuer erlebten. Mit der Zeit begann ich selbst zu lesen und fing mit den Märchen der Gebrüder Grimm an, es ging mit Pferdebüchern (Petra hießen die damals), den Zwillingen „Hanni & Nanni“ (die ich verschlang), bis zu den romantischen Jugendbüchern, über die erste Liebe …

Es gab eine Zeit, in der ich weniger gelesen habe, weil mich meine berufliche Arbeit enorm einspannte. Und als ich verheiratet war, kam ein Buch nach dem anderen durch meine Hände. Leider konnte ich sie, aus Platzmangel, nicht alle aufbewahren.

Nach dem Tod meines Mannes waren zunächst Filme und der Fernseher im überwiegenden Teil meine Ablenker, bis zu dem Zeitpunkt als ich umzog und zum ersten Mal ganz alleine wohnte.
Lange überlegte ich, was ich mit meiner neu gewonnenen Freizeit anfangen kann und fing wieder an, wie eine Verrückte zu LESEN und entschied mich 2012 mit dem SCHREIBEN anzufangen. Leider musste ich feststellen, dass mir viel an Wissen fehlte, um gut schreiben zu können. Also besuchte ich ab 2013 die „Schreibwerkstatt“ meiner Heimatstadt und begann 2014 mit dem Studium „Autor werden … professionell Schreiben lernen“ bei der Studiengemeinschaft-Darmstadt.

Seither liebe ich beides: Bücher und das Schreiben! Das Schreiben und Bücher!

Naja, wer hat diesen Traum nicht, der das Schreiben und Bücher liebt, eines Tages groß herauszukommen, ob als Autor, Schriftsteller oder Blogger? Ja, auch ich habe ihn, den Traum, den Menschen etwas zum Lesen zu geben, dass das Leben erzählt, woraus sie etwas für sich mitnehmen können für ihr Leben. Wir sammeln alle Erfahrungen und die meinen will ich auf diese Weise versuchen weiterzugeben, weil ich, bedauerlicherweise, keine Kinder haben durfte.

Ich liebe die Vielfalt, die es an Literatur gibt, von Romanen, Krimis über Thriller oder Liebesge-schichten, eben alles, was das Leben ausmacht und obendrein so unendlich bereichernd ist.
Ich lese gerne, weil ich mich bilden möchte, weil ich Momente der Schwerelosigkeit finden kann, weil ich abtauchen kann in eine Welt, die mir fremd, unheimlich oder gar viel Freude bereitet. Beim Lesen kann ich lachen, weinen und mir Gedanken machen, was immer mir diese kostbaren Zeilen zwischen zwei Buchdeckeln zu lesen geben. Ich kann danach wunderbar entspannen, träumen und versinken – Leben eben!

Eine Welt ohne Buch? Ich kann und will es mir nicht vorstellen müssen, es wäre eine traurige, trostlose und emotional leere Welt. Bedeuten würde das für mich totale Langeweile, Traurigkeit und Trostlosigkeit – eisiges Leben.
Das Buch von Cecelia Ahern „P.S. Ich liebe Dich“ hat mich stark beeindruckt, weil es viele Passagen meiner eigenen Erfahrungen nach dem Tod meines Mannes hat. Ansonsten lese ich alles, was mir in die Hände kommt, vorwiegend Romane, Krimis Thrillers, gelegentlich historisches oder Liebesromane. Derzeit verschlinge ich vermehrt Sachbücher über das Schreiben, diverse Texte im Internet oder auf Twitter.

Bisher habe ich keine großartigen Veröffentlichungen vorzuweisen. Ich habe auch keinen Blog oder eine Webseite. Mit dem will ich warten, bis ich sicher bin, dass ich mich gut dabei fühle.
Außerdem möchte ich mich in die Materie und das Thema Literatur einarbeiten, um mehr daraus zu lernen und, um mir Wissen anzueignen.

Lesestoff-Empfehlung

  • MEINE WUNDERVOLLE BUCHHANDLUNG (von Petra Hartlieb):
    Für alle Buch begeisterte Leserinnen und Leser, oder (und) für alle, die sich das auch trauen wollen.
  • GALGENHECK (von Madeleine Giese):
    Nach fünf Krimiromanen hat Madeleine Giese das Genre gewechselt und ich finde, es ist ihr mit dieser lyrischen Gesellschaftgeschichte gut gelungen.
  • RUHM – EIN ROMAN IN NEUN GESCHICHTEN (von Daniel Kehlmann):
    Ein fantastischer Roman in neun Geschichten – ich war begeistert und vor allem gefiel mir diese Möglichkeit, einen Roman in Geschichten aufzuteilen.
  • NULLZEIT (von Juli Zeh):
    Ein spannender und atemberaubender Roman, der mich gefesselt hielt und der mich überraschte.
  • UNTER HAIEN (von Nele Neuhaus):
    Pure Spannung und Lesesuchtgefahr, weil man es nicht aus der Hand legen kann egal, wie müde man ist.

Über die Autorin:
Jutta Frenzel wurde 1966 in Rheinland-Pfalz geboren und lebt in Kaiserslautern. Die seh- und hörgeschädigte kaufmännische Angestellte verbringt viel Zeit mit ihrem Hund und hat sich, seit einiger Zeit, auf das Schreiben von Gedichten und Geschichten verlegt. Zurzeit studiert sie bei der Studiengemeinschaft-Darmstadt, um Autor zu werden. Ihr Debüt machte sie mit einem Gedicht in einer Anthologie („Plätzchenduft und Tannengrün“), die von Claus Beese herausgegeben wurde.

6 Kommentare

  1. Hallo Jutta,
    ich kann verstehen, wenn du mit dem öffentlich werden noch warten möchtest, aber ich kann jetzt nach diesem Artikel nur sagen: Wag es. Du schreibst gut, es macht Spaß diesen Text zu lesen und wenn du ein Thema hast, dann wage dich ans bloggen. Es macht Spaß und außer Zeit kostet es einen nichts, kann einen aber ungeheuer bereichern.
    Und dank deiner Empfehlungen ist meine Wunschliste schon wieder länger geworden.
    Liebe Grüße
    Lexa

  2. Ich habe den Sätzen von Lexa nichts hinzuzufügen. Beim Bloggen hast du nichts zu verlieren außer die Zeit, die du in den Blog steckst. 😉

  3. 😉 „grins“ 😉
    Liebe Lexa, liebe Janine,

    die Idee ist nicht schlecht, nur kenne ich mich mit dieser Materie nicht aus … leider :-(.
    Weder weiß ich, wie man einen Blog aufbaut, erstellt noch, wie man so tolle Bilder hinbekommt, wie ihr das so alle macht …

    Für euer Lob bedanke ich mich herzlich. Es freut mich, das euch mein Text gefallen hat und ich werde sicherlich beim Schreiben bleiben … aber vorerst will ich unbedingt mein Studium absolvieren …

    Ich wünsch euch beiden weiterhin viel Spaß bei allem, was ihr vorhabt!!!

    Herzlich lieben Federgruß
    Jutta

  4. Hallo Jutta,

    ich glaube nicht, dass du erst dein Studium fertig haben musst, um „richtig anfangen“ zu können mit dem Schreiben.
    Ich kenne diesen Gedanken von mir auch: Ich entdecke ein neues Thema für mich – egal ob z.B. Nähen oder irgendwelche Spezialthemen in meinem Wirtschaftswissenschaftsstudium – und dann denke ich, ich muss mich erstmal in die Materie einlesen bis ich überhaupt anfangen kann zu nähen oder eben mitzudiskutieren. Dieser Ansatz ist umständlich und mittlerweile glaube ich, dass er typisch weiblich ist. Kein Mann würde auf solche Ideen kommen – die probieren nämlich erstmal aus. Aufbauanleitung für Möbel? Ne – ich schau mal, wie weit ich komme. Wahrscheinlich hinkt der Vergleich, aber beim Schreiben kann man die Geschichte immer wieder von vorn beginnen – es ist nicht schlimm. Wenn an der falschen Stelle von der Schranktür gebohrt wurde, ist das eine Spur tragischer, aber wirklich verloren ist auch nichts. Was ich sagen will: Ewiges Vorbereiten ist unsinnig – du brauchst keine Legitimation zum Schreiben.

    Viele Grüße,
    Janine

  5. Ich sehe es wie Janine. Wenn man zu lange zögert, geht einem viel Zeit verloren.
    Wenn dich der technische Aspekt abschreckt, dann richte dir doch für den Anfang ein Konto bei wordpress.com oder blogger.com ein. Da hast du mit der Technik gar nichts zu tun und kannst einfach losschreiben.
    So habe ich auch angefangen.
    Sehe den Blog als Übung. Als Schreibübung. Schick ein paar Texte in die weite Welt hinaus und beobachte, wie sie ankommen. Und wenn es dir nach ein paar Monaten nicht mehr gefällt, dann lässt du es halt wieder. Tolle Bilder brauchst du dafür auch nicht.
    Überleg es dir einfach, ob du es nicht doch wagen möchtest.
    LG Lexa

  6. 😉
    Ja, ihr zwei, ich überlege schon …
    🙂

    Ich danke euch herzlich für Rat, Tipps und den Zuspruch!!!

    Liebe Federgüße
    Jutta

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