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A Clash of Kings von George RR Martin [Rezension]

A clash of kings G.R.R. Martin

Bereits vor 2 Wochen habe ich eine Rezension zum ersten Teil des Liedes von Eis und Feuer (A Game of Thrones) verfasst. Die Fortsetzung, den 2. Teil, will ich nicht verweigern, gerade weil die Reihe so grandios ist. Aber Achtung für diejenigen, die den 1. Teil bislang noch nicht gelesen haben, hier herrscht Spoilergefahr.

Inhalt von A Clash of Kings

Zusammenfassung Ende des 1.Teils:
Der erste Teil endete mit dem Tod von Robert Baratheon, der Hinrichtung von Eddard Stark und damit auch mit der „Festnahme“ von Sansa Stark. Lediglich Arya Stark gelang die Flucht. Im Norden wurde Robb Stark zum König im Norden ausgerufen. In der Zwischenzeit schlüpften auf einem anderen Kontinent die 3 Dracheneier von Daenerys.

Beginn des 2.Teils:
Arya trifft auf einen Bruder von der Nachtwache, dieser möchte sie mit in den Norden nehmen. Dafür muss sie sich als Junge ausgeben. Unterdessen wird Tyrion anstelle seines Vaters zur Hand des Königs. Dabei soll er achten, dass Joffrey weise Entscheidungen trifft und seine Herrschaft nicht selbst infrage stellt. Gerade jetzt, wo Königsmund von 3 verschiedenen selbstgekrönten Königen bedroht wird. Sansa kann sich glücklich schätzen, dass nun Tyrion am Hof weilt, denn dadurch kann Joffrey sie nicht mehr uneingeschränkt trietzen und demütigen. Insbesondere auf den ersten Seiten von A Clash of Kings wird deutlich, was für ein Tyrann Joffrey werden wird und es lässt sich erahnen, wie viel Leid er anrichten könnte.

A clash of kings

Meine Meinung

Auch mit dem 2.Teil des Liedes von Eis und Feuer ist George RR Martin ein geniales Buch gelungen. Das Buch führt das hohe Tempo der Handlungen und die Spannung des 1.Teils fort. Ich habe schon viele Bücher gelesen, aber selten ist mir eine Reihe mit diesem Suchtpotenzial begegnet. Wie macht George RR Martin das nur?

The years pass in their hundreds and their thousands, and what does any man see of life but a few summers, a few winters? We look at mountains and call them eternal, and so they seem … but in the course of time, mountains rise and fall, rivers change their courses, stars fall from the sky, and great cities sink beneath the sea. Even gods die, we think. Everything changes. – S. 141 – 142

Mit der Wahl von vielen verschiedenen ebenbürtigen Hauptcharakteren ist Herrn Martin ein genialer Coup gelungen. Es ist nicht notwendig für den Verlauf des Buchs, den Helden der Geschichte am Leben zu erhalten. Mit ihm stirbt die Handlung nicht, sie wird einfach von einem anderen Charakter weitergeführt. Durch diese Freiheit kann der Leser eigentlich niemals genau wissen, was passieren wird. Die Handlung des Buchs wird niemals vorhersehbar, das macht einen großen Teil der Spannung aus. Die andere Seite der Anziehungskraft von A Clash of Kings sind wohl die interessanten Figuren. Jede einzelne Figur verfügt über ein anderes Motiv, hat ein anderes Ziel. George RR Martin zeichnet seine Figuren auch sehr vielschichtig und auf eine spezielle Art und Weise sind alle Charaktere irgendwie sympathisch.

There are no true knights, no more than there are gods. If you can´t protect yourself, die and get out of the way of those who can. Sharp steel and strong arms rule this world, don´t ever believe any different. – S. 757

Apropos sympathisch in A Clash of Kings waren meine Lieblingscharaktere Arya Stark, Jon Snow und Tyrion Lannister. Im 1.Teil, A Game of Thrones, konnte ich Tyrion noch nicht ganz so favorisieren, er war ziemlich undurchsichtig. Eigentlich schade, dass man sehr wenig über Daenerys im 2. Teil erfährt. Mit dem Schlüpfen der Drachen wurde sie nochmals viel interessanter.

Fazit

Auch der 2. Teil verdient eine absolute Leseempfehlung, selten habe ich so ein spannungsgeladenes Buch gelesen.

5

 

 

 

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