Artikel
0 Kommentare

Weiblich, jung, flexibel von Felicitas Pommerening [Rezension]

weiblich, jung, flexibel Felicitas Pommerening

Ich war erst seit wenigen Tagen bei lovelybooks angemeldet, ein richtiger Frischling. Es war auch gerade meine Urlaubszeit und da habe ich ein bisschen bei den Beiträgen auf der ersten Seite gestöbert, das war am 3.Juli 2012. Felicitas Pommerening hat gerade ihre erste Leserunde erstellt und die ersten 10 Facebook-Nutzer, die einen bestimmten Beitrag via Facebook posteten, bekamen ein Buch. Daneben gab es noch 10 weitere Exemplare, die normal verlost wurden. Ich war wahnsinnig aufgeregt, gerade weil es bei der Bekanntgabe der Facebook-Gewinner ein kleines Durcheinander gab. Letztendlich war ich doch unter den glücklichen ersten zehn. Noch in der gleichen Woche war das Buch in meinem Briefkasten, wirklich flott. Vorab muss ich noch sagen, dass es mir die liebste Leserunde bislang war, einfach weil die Diskussionen, bei den einzelnen Kapiteln, mit den anderen “lovelybookern” so toll waren.

weiblich, jung, flexibel

 

Der Inhalt

Der Inhalt ist schnell erzählt: Es geht um 2 Freundinnen, frisch vom Studium und nun stellt sich die Frage – Wie geht es weiter? Carlynn ist ehrgeizig und will hoch hinaus. Nach einem Bewerbungsgespräch gerät sie zunächst in eine Krise. Sie fragt sich, welche Erfahrungen man im Leben gemacht haben muss und was einem wirklich Sinn im Leben gibt, deshalb begibt sie sich auf eine Indienreise. Ellen ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Carlynn- nicht übertrieben karrieregeil und weniger zielstrebig. Sie möchte gerne in Teilzeit arbeiten, direkt nach dem Studium. Dies löst natürlich Spannungen aus, denn “zu etwas bringen” in Teilzeit, das geht in unserer Gesellschaft nicht wirklich.

 

Meine Meinung

Ein tolles Buch!
“Weiblich, jung, flexibel” lässt sich sehr flüssig lesen, es ist leicht verständlich, geht aber dennoch in die Tiefe. Es fühlt der jungen Generation etwas auf näher auf den Zahn. Mich selbst hat es sehr zum Nachdenken und Reflektieren angeregt: Was ist der Sinn des Lebens? Was hat Bedeutung? Gibt es so etwas wie ein Lebensthema? Was will ich wirklich? Das Buch macht das Ungreifbare greifbarerer für mich.
Die zwei Protagonisten haben sehr unterschiedliche Einstellungen zum Leben, gänzlich identifizieren konnte ich mich mit keiner von beiden. Aber das ist auch nicht der Sinn. Umso interessanter waren die andersartigen Gedankengänge.
Hervorheben möchte ich das Nachwort von Frau Pommerening, es rundet den Text ab und gibt dem Buch einen weiteren Horizont. Es werden verschiedene Bücher angesprochen, wie beispielsweise Bascha Mika´s “Die Feigheit der Frauen” oder “Wir haben keine Angst” von Nina Pauer und andere. Kurz pointiert gibt Felicitas Pommerening den wohl besten Rat: Als Frau soll man sich nicht an Rollenbildern festhalten, am Ende macht man es sowieso falsch – der beste Weg ist, rausfinden, was man wirklich will und dies dann auch machen, egal was andere sagen. [Extrem kurze Zusammenfassung meinerseits]

Ich bin überzeugt, dass “Weiblich, jung, flexibel” hilft, die heutige Gesellschaft besser zu begreifen und den eigenen Sinn zu finden. Jedenfalls war das Lesen für mich sehr erkenntnisreich.

5

 

 

Kommentar verfassen