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Die zehn besten Zitate aus Büchern 2014

Zitate aus Büchern

Das Jahr neigt sich dem Ende. Die Jahresrückblicke schießen wie die Pilze aus dem Boden. Auch ich möchte gern resümieren. Aber niemand soll hier gelangweilt werden durch ellenlange Texte voller persönlicher Befindlichkeiten meinerseits! Stattdessen werde ich die zehn besten Zitate aus Büchern, welche ich in 2014 gelesen habe zum Besten geben. Freut euch auf die schönsten Worte 2014!

Zitate aus Büchern 1

  1. „Was macht es für einen Unterschied, vor siebzig Jahren gestorben zu sein oder vor siebzig Sekunden? Keinen. Die fünf Minuten sind längst vorbei. Aber dass es da keinen Unterschied gibt, kommt mir seltsam vor. Obwohl es so ist. Außer die Zeit macht einen Unterschied.“ Aus: Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf
  2. „Ich weiß, dass alles kostet. Leben kostet. Dieser Dialog, mit dem du mir beweisen willst, dass man immer die Wahl hat, verschwendet meine Restzeit. Ich habe keine Wahl.“ Aus: Wir haben Raketen geangelt von Karen Köhler
  3. „Ich kam mir vor wie der Blechmann, der Löwe und die Vogelscheuche zugleich: Ich spürte mein Herz nicht, hatte keinen Mut und konnte meinen Verstand nicht benutzen.“ Aus: Wie sollten wir sein? von Sheila Heti
  4. „Der Tag war ununterbrochen von Menschen bevölkert. Ich habe mich mitziehen lassen. Bin mit dem Strom geschwommen und habe mich dabei ein wenig ausgeruht. Mich von mir selbst erholt.“ Aus: Der Grund  von Anne von Canal
  5. „The death becomes part of the beauty of the tree until the tree could not be beautiful without it.“ Aus: The melancholy of mechagirl von Catherynne M. Valente
  6. „Seine eigene Depression war ein Wesen mit Krallen, Zähnen und Augen, mit Marotten und Vorlieben und Vorurteilen, einer eigenen, vollständigen Persönlichkeit. Der Trick, sich nicht das Leben zu nehmen, bestand darin, sich jeden Tag wieder davon zu überzeugen, dass es verheerende Auswirkungen auf absolut jeden Mitmenschen hätte, wenn man selbst aus der Welt schied, auch wenn es schlagende Beweise dagegen gab.“ Aus: Ein gutes Mädchen von Jennifer duBois
  7. „Monsters come in all shapes and sizes. Some of them are things people are scared of. Some of them are things that look like things people used to be scared of a long time ago. Sometimes Monsters are things people should be scared of, but they aren´t.“ Aus: The ocean at the end of the lane von Neil Gaiman
  8. „Wir glauben, wir seien sicher, aber das Gegenteil ist der Fall: Wir können unsere Freiheit wieder verlieren. Und damit verlören wir alles. Es ist jetzt unser Leben, und es ist unsere Verantwortung.“ Aus: Die Würde ist antastbar von Ferdinand von Schirach
  9. „Druckerschwärze und Schießpulver liefern sich seit vielen, vielen Jahren einen Wettkampf. Die Druckerschwärze ist in gewisser Weise im Nachteil, denn mit Schießpulver kann man einen Menschen in einer halben Sekunde in die Luft jagen, während man mit einem Buch manchmal zwanzig Jahre dafür braucht.“ Aus: Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley
  10. „Die Aufgabe des Schriftstellers sah er darin, >>zu retten, was an Menschlichem und Magischem noch lebt und trotz der Finsternis glimmt<<. Er fügte hinzu: >>In der Literatur geht es darum, was es verdammt noch mal heißt, ein Mensch zu sein.<<“ Aus:  Jede Liebesgeschichte ist eine Geistergeschichte: David Foster Wallace. Ein Leben. von D.T.Max

Welche Bücher haben euch in diesem Jahr am besten gefallen? Habt ihr schöne Textstellen daraus?

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