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Das Herbstprogramm 2016 der Verlage – Eine Buchauswahl

Herbstprogramm

Der Spätsommer ist die Zeit der Verlagsvorschauen. Ich habe mir für dich die vielversprechendsten Bücher aus dem Herbstprogramm der Verlage herausgesucht. Höchstwahrscheinlich werde ich nicht alle Bücher rezensieren können – dafür ist die Anzahl der interessanten Neuerscheinungen einfach zu groß – aber ein bisschen Inspiration kann dir meine Liste allemal geben:

#liebu
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Wie ich mit einem Buch mein Leben neu begann

Jetzt gerade bin ich 25 Jahre alt. Seit dem ich 14 Jahre alt war, habe ich ständig etwas mit der Buchbranche zu tun gehabt, habe mich vom Marketing der Verlage verführen lassen und ich habe selbst andere zu Büchern verführt – egal ob mit meinem Literaturblog oder bei meiner Arbeit im Buchhandel. Jetzt führe ich also schon mehr als 10 Jahre eine besondere Beziehung zur Literatur. Mit 14 Jahren machte ich ein Praktikum in einer Kleinstadt-Buchhandlung und danach war ich jedes Jahr mindestens einmal dort in den Ferien arbeiten bis ich mein Abitur hatte. Für mich war es das Paradies oder zumindest verkläre ich es so in der Nostalgie. Ich durfte jeden Tag die Pakete voll mit neuen Büchern auspacken und am Nachmittag habe ich die Kasse im Laden bedient und mich mit den Kunden unterhalten. Und niemand hat dabei gedrängelt, die wenigsten Kunden waren schlecht gelaunt oder in besonderer Eile.

Die Nachtigall von Kristin Hannah
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Die Nachtigall von Kristin Hannah oder Was ist dran am Mega-Bestseller aus den USA?

Ich möchte mich nicht so sehr von großen Trends und Hypes beeinflussen lassen. Jeden Tag setze ich große Bemühungen daran, nicht einfach das unkritisch super gut zu finden, was alle anderen gerade super gut finden. Eine eigene Meinung haben, auch mal unkonventionell sein und in jedem Fall furchtbar individuell sein. Aber ich lebe nicht im luftleeren Raum – als Bloggerin schon gar nicht, wenn so ziemlich täglich die neusten Meldungen des Literaturbetriebes auf Twitter, Facebook, Instagram und Printmedien auf mich einprasseln wie die Kugeln einer MG 42, das von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde.

Michelle Steinbeck 2
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Michelle Steinbeck – Die perfekte Dilettantin

Im Rahmen des Deutschen Buchpreises finden immer auch Blind-Date-Lesungen statt. Das ist für die Zuhörer der Lesung ein bisschen wie eine Wundertüte. Denn es ist vorher nicht bekannt, welche der 20 nominierten Autorinnen und Autoren von der Longlist liest. In diesem Jahr wurde in 7 Buchhandlungen in Deutschland eine solche Blind-Date-Lesung veranstaltet. Und in der Vogtländischen Buchhandlung in Reichenbach fand eine davon gestern Abend statt. In der Hoffnung, dass nicht Sibylle Lewitscharoff liest, habe ich die etwa 40 Minuten Fahrzeit über die Autobahn gern auf mich genommen.

Zürich liest 2016
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„Zürich liest 2016“ – ein Lesefestival mit Pyjamaparty auf dem Hotelflur (Anzeige)

Hier und da bekommt man unter dem Hastag #zl16 schon eine kleine Ahnung von dem, was mich Ende Oktober erwarten wird. Bilder von Eierkuchen in der Pause sind zu sehen, kryptische Tweets zu lesen und Landkarten mit Zürich-Fähnchen zu bestaunen. Es ist ein bisschen wie in den Tagen meiner Kindheit, als ich in freudiger Erwartung auf meinen Geburtstag (der übrigens ebenfalls im Oktober ist) versucht habe herauszubekommen, welche Geschenke mich wohl erwarten und schon mal in sämtlichen Schränken der Wohnung nachgeschaut habe. Beim Durchlesen des Programms für „Zürich liest 2016“ war ich genauso aufgeregt wie damals, wenn ich dann doch mal ein Geschenk vorzeitig gefunden habe.

Lesen ist für mich wichtig!
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Lesen ist für mich wichtig! – Das Bekenntnis zum Buch von Michael

Ich hatte Glück, das jeder in meiner Familie liest, denn so bin ich sehr leicht in diese Schiene gekommen. Weswegen ich aber auch verstehen kann, warum Viele garantiert mit der Materie Spaß haben könnten, es aber nicht tun, da sie sich nie wirklich mit dem Thema befasst haben und auch niemanden kennen, der sie mehr an das Thema heranführen kann. Des Weiteren hat Lesen allgemein den Ruf langweilig zu sein, doch das stimmt definitiv nicht. Egal, was für ein Genre einem gefällt, es gibt Bücher in diesem Bereich. Horror, Thriller, Krimis, Erotik, Comedy, Zeitzeugen, Philosophie, Romantische Geschichten, die Liste könnte man ewig fortsetzen. Das Gute an Büchern ist auch, dass ihnen keine Zensur vorgesetzt werden kann. Lesen ist in so vielen Bereichen gut. Es hilft dir den Alltag zu vergessen, deine Gedanken sammeln zu können, in andere Welten einzutauchen, allgemein etwas fröhlicher zu werden, sich gute Weisheiten anzueignen und positiver durch das Leben zu schreiten.

Ich liebe Bücher über alles!
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Ich liebe Bücher über alles! – Das Bekenntnis zum Buch von Jutta Frenzel

Mein Bekenntnis zum Buch: ICH LIEBE BÜCHER ÜBER ALLES!!!

In meinen Kinder- und Jugendtagen las ich gerne, um mich vom alltäglichen Wirrwarr abzulenken. Als ich noch nicht lesen konnte, hatte meine Oma mir vorgelesen, vor allem liebte ich die Geschichten um Viola und Bommel. Darin ging es um ein kleines Mädchen, das einen Hund hatte und die gemeinsam Abenteuer erlebten. Mit der Zeit begann ich selbst zu lesen und fing mit den Märchen der Gebrüder Grimm an, es ging mit Pferdebüchern (Petra hießen die damals), den Zwillingen „Hanni & Nanni“ (die ich verschlang), bis zu den romantischen Jugendbüchern, über die erste Liebe …

Stiller Frisch
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Frische Literatur – Ein Bekenntnis zum Lesen und zu Max Frisch

„Ich bin nicht Stiller!“ So beginnen Romane – und meine Passion. Eine Leidenschaft für Literatur, die mich seit diesen Worten von Max Frisch nicht mehr loslässt. Aber warum dieser Drang? Bücher, die Geschichten nur erzählen, brauche ich nicht. Ich brauche Geschichten, die mich selbst vorstellbar machen; Geschichten, in denen ich mich reflektieren kann; Geschichten, die eine andere Sicht auf mich eröffnen. „Ich ziehe Geschichten an wie Kleider.“ Passen sie zu mir? Wie fühlen sie sich an? Verändern sie mich? Diese Gedankenspiele faszinieren. Möglich werden sie aber nur, wenn der Text offen ist, maximal reduziert, auf den Punkt gebracht. Hierin ist Frisch ein Meister. Seine Texte sind schlicht und schnörkellos. Ein klarer Spiegel zum Betrachten der Kleider. Unverschleiert und echt. Ein ungetrübter Blick auf mich selbst. Dies geschieht fernab jeder Sekundärliteratur und trotz des Alters der Texte. Ich sehe mich darin im Hier und Jetzt; also immer wieder neu und frisch. Danke Max!