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Der Krieg mit den Molchen von Karel Capek

Kennst du das, wenn du ein „wichtiges“ Buch vor dir liegen hast und du wirst damit nicht so recht warm? Aus lauter Ehrfurcht vor dem Werk und dem Autor solltest du dieses Buch eigentlich gut finden, aber das geht nicht. Mir erging es so bei „Der Krieg mit den Molchen“ von Karel Capek. Die Büchergilde Gutenberg hat den Klassiker, der sogar in die UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke aufgenommen wurde, neu aufgelegt mit den Illustrationen von Hans Ticha.

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Die geheime Geschichte von Twin Peaks von Mark Frost

Als die Serie „Twin Peaks“ zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war ich etwa 1 Jahr alt. Das war 1991. Damals habe ich folglich nicht so viel davon mitbekommen und mittlerweile ist sie eine regelrechte Kultserie. Alles beginnt mit dem mysteriösen Tod der Highschool-Beliebtheit Laura Palmer. Für die Suche nach einem Mörder kommt extra Special Agent Dale Cooper vom FBI in die Kleinstadt Twin Peaks. Aber diese Serie ist mehr als die Aufklärung eines Mordes, zu allen Seiten entspinnen sich die Geschichten und häufig auch Intrigen der Kleinstadtbewohner. Das war damals im Fernsehen revolutionär, denn erstmals war die Handlung nicht einstrangig sondern verwoben.

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Kehrwoche oder warum liegen hier nur so viele ungelesene Bücher?

Wenn ich Gästen mein Wohnzimmer zeige, dann bin ich mir immer nicht ganz sicher, ob ich stolz oder beschämt sein soll. Im Wohnzimmer stehen nämlich meine ganzen Bücher, verteilt auf 2 große weiße Bücherregale. Klar komme ich mir dann immer unglaublich gebildet und klug vor, wenn die Gäste fragen, wem diese ganzen Bücher gehören. Aber dann denke ich mir auch, du bist schon ein kleiner Buchmessi. Es reicht nicht, dass ich die Bücher lese und dann verschenke oder verkaufe. Nein, ich muss sie behalten – schließlich weiß man ja nie.

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Was ich 2017 ausprobieren möchte

Zur Jahreswende habe ich das letzte Buch von Roger Willemsen „Wer wir waren“ gelesen. Es hat mich beeindruckt, schwer erschüttert und wohl am meisten von allen gelesenen Büchern 2016 verändert. Willemsen schreibt sein Buch aus einer etwas anderen Perspektive. Er fragt sich, was die Menschen in der Zukunft wohl über uns Menschen in der Gegenwart denken werden. Ein schwieriges und Schwindel erregendes Gedankenexperiment.

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Aus dem Leben einer Leserin: Dezember 2016

Mit dem Beginn eines neuen Jahres möchte ich ein neues Format auf meinem Blog ausprobieren: Den Monatsrückblick. Viele Blogger schreiben über ihre Erlebnisse in solchen Artikeln und ich möchte dir einfach noch ein wenig mehr von mir erzählen. In meinem Monatsrückblick geht es nur am Rande um Bücher und Literatur. Viel mehr möchte ich über das schreiben, was ich erlebe: Neue Dinge, die ich entdecke, Erfahrungen, die ich mache, oder einfach Gedanken, die mich bewegen. Aber keine Angst, ich schreibe auch ein wenig über die Bücher, die ich gelesen habe. Jedoch nicht zu viel – denn ich will dich nicht mit doppelten Beschreibungen langweilen!

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Ein neues Jahr für die Literatur (mit Gewinnspiel zu „Hier bin ich“)

Das Schönste an Weihnachten und den Tagen vor Silvester war für mich die freie Zeit. Ich musste nicht arbeiten, ich hatte auch nicht den Zwang, vor meinen Uni-Heftern sitzen zu müssen, um zu lernen und ich habe mir auch keine größeren Aktionen im Haushalt vorgenommen. Diese Zeit hatte ich zum größten Teil also nur für mich und damit auch Zeit für meine Bücher und die Literatur. Weil es das Thema in meinem Leben ist, das mich am meisten fasziniert, dem ich sehr selten müde werde und das mich träumen lässt.

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Das war mein Jahr 2016 in Büchern – Ein kleiner Rückblick

Das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat

Im Frühsommer habe ich zum ersten Mal ein Buch von Keri Smith gelesen. Das ist die Autorin von den Büchern „Mach dieses Buch fertig“ oder „Das ist mehr als ein Buch“. Die hast du sicher schon in der Buchhandlung gesehen – besonders „Mach dieses Buch fertig“ ist ein Dauerbrenner.

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Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von J. Ryan Stradal

Meine Freizeit verbringe ich überwiegend mit dem Lesen von Büchern oder Zeitschriften oder dem Schreiben über dieses Lesen – das ist für dich aber wahrscheinlich keine große Neuigkeit. Wenn ich jedoch nicht lese oder schreibe, dann koche ich sehr gern. Ich liebe es, neue Gerichte auszuprobieren, bisher unbekannte Zutaten zu verarbeiten oder eine neue Lieblingsspeise auf dem Teller zu haben. In der Küche bin ich da ziemlich experimentell. Natürlich habe auch ich altbewährte Gerichte, die in regelmäßigen Abständen immer wieder auf den Teller kommen, beispielsweise Palak Paneer, Pasta mit gebratener Jagdwurst (DDR-Küche), Chili Con Carne oder diverse Salate mit Avocado, Tomaten oder roten Bohnen.

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Weißblende von Sonja Harter oder eine beengende Adoleszenz

Wie die Hölle für einen Teenager wohl aussieht weiß ich nun nachdem ich „Weißblende“ von Sonja Harter gelesen habe. Obwohl, eigentlich ist das auch nicht wahr – ich weiß jetzt, wie eine Hölle aussieht, denn jeder Teenager erbaut sich während der Pubertät und kurz danach seine eigene Hölle, ebenso wie die Hölle für jeden Erwachsenen individuell ist. Jeder hat andere Ängste und Sorgen. Ich habe den Debütroman „Weißblende“ von Sonja Harter für den Buchbloggerpreis von Das Debüt gelesen und ja, der Begriff Hölle passt ganz gut in diese Rezension.